Donnerstag, 8. September 2016

Aus der Reihe die Verheißungen des Kapitalismus - Heute: Rallye Leiharbeit

Mowitz
Sklavenhandel wird schon seit Jahrhunderten betrieben. Ideologische Grundlage bildet bis auf den heutigen Tag die Vorstellung die Überlegenheit einer Gruppe gegenüber einer anderen beweisen zu müssen. Die Zahl der Leiharbeiter hat Deutschland einen neuen Höchststand und Schäuble die schwarze Null beschert. Sklavenarbeit oder wie der neue Sprachgebrauch uns einflüstert, Leiharbeit, wird von Konzernen und Kapital gelobt, so wie Sklavenbesitzer den "freien" Sklavenmarkt lobten und immer reicher wurden. Die Sklaven eher nicht.

Bild: Wikimedia Commons, gemeinfrei
Der Sklavenmarkt, Gustave Boulanger, vor 1882, Öl auf Leinwand

Heute arbeiten zwei von drei Sklavenarbeitern unter dem Niedriglohn von rund 1970 Euro. Außerdem mussten viele Sklavenarbeiter den VW-Konzern wegen des kriminellen Abgasskandals verlassen. "Mitarbeiter" wie die Nichtsklaven heute bei VW genannt werden und dort für gleiche Arbeit wie sie auch von den Sklavenarbeitern ausgeführt wird, bedeutend besser bezahlt werden, durften allesamt bleiben.
"Das mittlere Bruttogehalt von Leiharbeitnehmern lag nach den jüngsten Zahlen bei 1700 Euro - und somit deutlich unter dem Gehalt anderer Beschäftigter. "Im Vergleich dazu lag das Medianentgelt bei allen sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten bei 2.960 Euro", so die Regierung". spon
Und die Moral von der Geschicht? CETA & TTIP ein weiterer Schritt auf dem Weg in die Vollversklavung durch Konzerne.

Divide et impera (lateinisch für teile und herrsche) Redewendung (im lateinischen Imperativ), welche bedeutet, man solle ein Volk oder eine Gruppierung in Untergruppen aufspalten, damit sie leichter zu beherrschen bzw. zu besiegen sei.

FH

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen