Eine hierarchische Gesellschaft ist nur auf der Grundlage von Armut und Unwissenheit möglich. Die neue Variante ist die Vergangenheit, und keine andere Vergangenheit kann je existiert haben.Im Prinzip soll jede Kriegsanstrengung die Gesellschaft am Rande des Verhungerns halten. Der Krieg wird von den Herrschenden gegen die eigenen Untertanen geführt - und sein Ziel ist weder ein Sieg über Eurasien oder über Ostasien - sondern die Aufrechterhaltung der Gesellschaftsstruktur. George Orwell
Dienstag, 28. Februar 2012
AE911Truth: EXKLUSIVES INTERVIEW mit Physiker Jeff Farrer
Jeff Farrer - Physiker - Deutsche Untertitel - AE911Truth.org
AE911Truth: EXKLUSIVES INTERVIEW! Physiker Jeff Farrer - einer der Wissenschaftler, die Thermit im Staub vom World Trade Center gefunden haben, diskutiert ausführlich den Werdegang seiner Entdeckung durch wissenschaftliche Methoden. Dieses Interview gehört zum Ausgangsmaterial in welchem Experten vom Weltrang in einer explosiven Dokumentation von Architects und Engineers mitwirken. '''9/11: Explosive Beweise - Experten Äußern Sich''; Lesen Sie The Open Chemical Physics Journal, 2009, 2, 7-31 - "Aktives Thermetisches Material im Staub von der 9/11 WTC Katastrophe", von N.H. & al
Sprengstoff Thermit im Staub des World Trade Centers entdeckt
Center for 9/11 Studies hat NIST in einem gerichtlichen Verfahren zur Herausgabe beweiskräftiger Videos und Fotos gezwungen
Warum Propaganda die Wahrheit übertrumpft
Montag, 27. Februar 2012
25 Mill Tonnen Tsunami-Trümmer schwimmen zur US-Küste
Eine riesige schwimmende Masse aus Trümmern vom Tsunami, der am 11. März 2011 Japan heimsuchte, schwimmt über den Pazifik und wird sich an den US-Küsten anhäufen.
Zertrümmerte Autos, Teile von Häusern, Booten, Möbeln und sonstigem, die durch das Erdbeben der Stärke 9.0 vor 11 Monaten in Japan entstanden, treiben langsam auf die Kollision mit der Küste Kaliforniens zu.
"Aber niemand verfolgt diese Trümmermasse", sagte Jim Churnside, Physiker beim Marine Debris Progam der National Oceanic and Atmospheric Behörde (NOAA), zu FoxNews.
„Das wäre gut, aber äußerst schwierig“, erklärte Churnside.
Die Trümmer der Katastrophe können wirklich alles enthalten, was schwimmt, laut dem Ozeanographen und Strandgutsammler Curtis Ebbesmeyer – wie etwa Teile von Häusern, Booten, Schiffen, Möbeln, Autos und auch menschlichen Überresten.
„Ich wäre nicht überrascht, im April Fischerboote dort zu sehen“, sagte Ebbesmeyer.
Bild-Modelle von der NOAA und der Uni Hawaii zeigen ein riesiges Trümmerfeld, das unaufhaltsam auf Hawaii, Kalifornien und Washington zutreibt. Die ersten Fischer-Bojen erreichten schon im Dezember die Küste, schrieb Ebbesmeyer in seinen „Strandgut-Nachrichten“. Man erwartet, dass das Treibgut zunimmt und dass die größte Masse irgendwann 2014 anlandet.
Aber es ist schwer zu sagen, wie groß tatsächlich die Masse ist und wo der größte Teil steckt.
„Nach dem Tsunami waren die Trümmer dicht gepackt“, sagte Chumside, „aber nach Stürmen und mit der Zeit werden die Klumpen aufgebrochen.“
Hochauflösungskameras von Satelliten konnten Teile ausmachen – Häuser, Autos, Fischerboote und Öltonnen. "Aber diese Kameras einzusetzen, um umfassend den Pazifischen Ozean abzusuchen, wäre mühsam und teuer“, meinte er. „Es gibt auch keine effektive Methode, weil die Trümmer jetzt über so ein riesiges Gebiet verteilt sind“, fügte er hinzu.
„Das Treibgut schwimmt mit etwa 12 km/h,“ sagte Ebbesmeyer. „Aber es kann auch über 30 km/h erreichen, je nach den Windverhältnissen.“
Man glaubt nicht, dass die Trümmer radioaktiv sind. Carey Morishige, der Regionale Koordinator der Pazifik-Inseln für das NOAA Marine Debris Program sagte dem Wissenschaftsblog Earthsky.org, dass Radioaktivität wohl nicht in Frage kommt, da der Tsunami die meisten Trümmer mit sich führte, bevor es zur Kernschmelze im Daichi-AKW kam.
„Aber alle Trümmer sollten mit großer Vorsicht behandelt werden“, sagte Ebbesmeyer zu AP. Churnside plant, seine Modelle von dem schwimmenden Treibgut ein Jahr nach dem Ereignis zu überprüfen.
Quelle
Übersetzung: Einar Schlereth
Freitag, 24. Februar 2012
Zum 87. Geburtstag Siegwart-Horst Günther, Arzt, Antifaschist, Jude und mutiger Mahner - Interview mit dem Entdecker des Golfkriegssyndroms
![]() Siegwart-Horst Günther wurde am 24. Februar 1925 in Halle geboren. Er ist ein deutscher Tropenmediziner und Forscher zum Krankheitsbild durch Uranmunition. Gegenwärtig lebt er in Husum. In der NS-Zeit war er Leutnant, mehrmals verwundet und wurde Mitglied der Widerstandsgruppe um Claus Graf Schenk von Stauffenberg. Als man die Verschwörung gegen Hitler aufdeckte, wurde er Häftling im KZ Buchenwald. Nach der Befreiung vom Faschismus studierte er von 1945-1950 Humanmedizin in Jena und promovierte bei Professor Döderlein. Als jüngster Professor der DDR bekam er eine 1956 Berufung nach Kairo. Von 1963-1965 arbeitete er in Lambarene bei Albert Schweizer. Danach folgten Tätigkeiten als Professor in Ägypten, Syrien, Israel und dem Irak. Von 1990-1995 arbeitete er an der Universitätsklinik Bagdad im Irak. Nach dem 2. Golfkrieg sammelte er einige Stücke der von den USA im Irak verschossenen Uranmunition und reiste damit 1995 nach Berlin, um sie dort labortechnisch untersuchen zu lassen. Diese Untersuchungen und 3 unabhängig voneinander arbeitenden Labors bestätigten die radioaktive Gefährlichkeit dieser Geschosse. |
1990, erhielt ich eine Berufung als Professor an der Universität in Bagdad zu arbeiten. Es war die Zeit des Wirtschaftsembargos gegen den Irak. Über Weihnachten war ich zu Hause. Kurz danach wurde Irak von den USA und Großbritannien bombardiert. Nach dem 2.Golfkrieg bin ich in den Irak zurückgekehrt.
Laborversuche an dem Luise Meitner –Institut, dem FU-Klinikum in Berlin-Charlottenburg und der Berliner Humboldtuniversität, erbrachten den Beweis, dass die USA von den Genfer Konventionen geächtete Waffen im Irak eingesetzt hat.
Was genau erbrachten diese Untersuchungen ?
Das von mir nach Deutschland mitgebrachte Projektil ( mittlerweile als DepletedUranium-Geschoss bekannt ) hat eine raue Oberfläche, die bei Berührung einen radioaktiven Abrieb erzeugt. Durch falschen Umgang mit dem Geschoßprojektil entsteht die Gefahr der Kontamination und Inkorporation radioaktivenMaterials, was zu einer Gesundheitsgefährdung führen kann.
Die Dosisleistung an der Oberfläche des Projektils beträgt ca.11 MikroSivers pro Stunde.
Darüber hinaus ruft diese radioaktive Munition also unweigerlich zu Krebs, Immunschwächekrankheiten, Missbildungen und ähnlichem!“
Warum, glauben Sie, wurden und werden von der NATO diese DU-Geschosse bzw.-Bomben mit radiaktiver Substanz in Kriegsgebieten eingesetzt ?
Die Rüstungsindustrie benutzt die DU-Projektile, weil sie so schwer sind, eine hohe Dichte haben und somit in der Lage sind, Stahl, bzw. Zement wie Butter zu durchschneiden. Dabei werden Temperaturen von 1000 -2000 Grad Celsius erzeugt ! Panzer, bzw. Wohnhäuser, Brücken u. ähnl. verbrennen teilweise nahezu rückstandslos und es wird ein feiner Uranstaub freigesetzt, der kleiner als Blutblättchen ist und den man weder riechen, noch schmecken kann und der durch Winde und Stürme bedingt, rund um den Erdball verbreitet wird. Die in das Grundwasser dringenden Uranteilchen richten zusätzlichen unermesslichen Schaden an.
Wenn man bedenkt, dass einige dieser Komponenten von Depleted Uranium-Waffen eine Halbwertszeit von Millionen Jahren haben, erkennt man, wie bedroht unsere Mutter Erde, seine Bewohner und seine Natur sind.
Was geschah damals, als sie die Ihnen auferlegte hohe Geldstrafe des Amtsgerichtes Tiergarten für das Schmuggeln eines „radioaktiven Projektils“, wie es im Bericht des Polizeipräsidenten in Berlin hieß, nicht bezahlten ?
Ich wurde daraufhin wie ein Verbrecher ins Gefängnis geworfen und dort misshandelt, so wie das in von mir dokumentierten Büchern „Stumme Zeugen eines Krieges“ und „Uran-Geschosse: Schwergeschädigte Soldaten, missgebildete Neugeborene, sterbende Kinder“, beschrieben wurde.
Wir haben Ihnen also quasi zu verdanken, dass Sie durch die Untersuchung dieses Depleted Uranium-Geschosses an 3 Instituten in Deutschland den Beweis erbrachten, dass es sich bei Depleted Uranium- Geschossen- und Bomben um atomare Waffen handelt ?
Ja, natürlich. Man kann in meinem Strafbefehl des Amtsgerichts Tiergarten in Berlin am 15.01.93 wie folgt nachlesen:
„Sie werden angeklagt, in Berlin und anderen Orten des Bundesgebietes im Juli 1992 radioaktive Abfälle, zu deren Ablieferung Sie nach dem Atomgesetz oder einer aufgrund des Atomgesetzes ergangenen Rechtsverordnung verpflichtet waren, nicht abgeliefert zu haben, indem Sie etwa Mitte Juli 1992 in die Bundesrepublik Deutschland einreisten und dabei eine aus metallischen Uran bestehende Geschoßhülse mitbrachten, um diese hier als Demonstrationsobjekt zu benutzen, wobei Sie es in der nuklearmedizinischen Abteilung des Rudolf-Virchow Krankenhauses abgaben......“Obwohl Sie Anfang der 90er Jahre von vielen als Verschwörungstheoretiker verhöhnt wurden ,erkannten die Regierenden nur zu gut die Gefahr der Verbreitung der Wahrheit durch Sie und versuchten Sie 1999, kurz vor dem NATO-Krieg gegen Jugoslawien, in dem ebenfalls diese Waffe zum Einsatz kam ( der unabhängige Wissenschaftler Wilms sprach von ca. 100 t radioaktiver Munition, die allein im NATO- Krieg gegen Jugoslawien, vor allem im Kosovo, verwendet wurden !) zum Schweigen zu bringen.
Ja. Als Anlass nahm man eine seitens der Rentenversicherungsanstalt mir verweigerte Zahlung. Im Schreiben des Amtsgerichtes Husum vom 14.07.99 hieß es lapidar:
„Ich muss Sie... nochmals darauf hinweisen, dass von hier aus weder direkt eine Zahlung veranlasst werden kann, noch eine Einflussnahme auf die Rentenversicherungsanstalt möglich ist. In diesem Verfahren geht es ausschließlich um die Frage, ob Ihnen eine Person als Betreuer zur Seite gestellt werden kann oder muss....Sofern hier nicht bis zum 30.7.1999 eine Mitteilung über einen mit Herrn Dr. Platz ( er war 1999 Leiter der Psychiatrie der Karl-Bonhoeffer-Klinik, d. Verf. ) abgesprochenen zeitnahen Untersuchungstermin eingeht, muss ich davon ausgehen, dass Sie nicht bereit sind, sich freiwillig zu einer Untersuchung zum Sachverständigen zu begeben.Man hat Sie daraufhin sogar mit der Zwangseinweisung in die Psychiatrie bedroht ?
Für diesen Fall beabsichtige ich - wie schon anlässlich vom 7. 01.1999* erörtert - Ihre (geschlossene) Unterbringung und Beobachtung –zunächst für den Zeitraum von 10 Tagen -anzuordnen zur Vorbereitung des Gutachtens. Nach der Einschätzung des bei der Anhörung vom 07.01.1999 anwesenden Dr. Mulke besteht der Verdacht, dass bei Ihnen eine paranoide Entwicklung vorliegt, die die Kritikfähigkeit partiell einschränkt.“
Ja. In einem Brief des Amtsgerichtes in Husum vom 22.10.99 (Az: 2C861/97 und C 1224/97 AG Husum) der mir nicht per Post , sondern an der Haustür und mit absichtlicher Verspätung aneinem Donnerstagabend zugestellt worden ist ( meine geschlossene Unterbringung ineiner Psychiatrie sollte dann gewaltsam an einem Montag erfolgen !!) wurde mir darin u.a. mitgeteilt:
„Urlaubsbedingt kann eine Untersuchung des Betroffenen in dem vorgesehenen Fachkrankenhaus nicht vor dem 02. November 1999 beginnen. Das Gericht hat dementsprechend auch die maximale Dauer der Unterbringung zur Untersuchung des Gesundheitszustandes auf den 10. November 1999 beschränkt. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wird zu überprüfen sein, ob eine weitere geschlossene Unterbringung zur Untersuchung des Geisteszustandes erforderlich ist.!“Und weiter heißt es dort:
„ Die Unterbringung des Betroffenen in einer geschlossenen Einrichtung der Psychiatrie zum Zwecke der Vorbereitung eines Gutachtens zur Erforderlichkeit einer Betreuung wird bis zum 03.11.1999 angeordnet. Wirkt die zuständige Behörde bei der Zuführung mit, darf sie - erforderlichenfalls mit Hilfe der polizeilichen Vollzugsorgane – Gewalt anwenden.“Die Herrschenden in diesem Lande waren offenbar sehr genau darüber informiert, dass Sie
- 1. weder auf die Unterstützung ihrer Familie rechnen konnten (Ihre Frau, Ärztin wie Sie, war nach Hakenkreuzschmierereien an Ihrem Haus und Naziparolenbrüllereien vor Ihrem Grundstück aufgeschreckt, zumal sich nach diesem Vorfall keine Patienten mehr sehen ließen ,hatte sich von Ihnen scheiden lassen und lebt jetzt irgendwo im Süden Deutschlands);
- 2. noch eine Rechtsschutzversicherung besaßen.
- Es wäre in dieser Zeit also ein Leichtes gewesen, Sie, Herr Professor, stillschweigend zu isolieren und somit für immer mundtot zu machen.
Natürlich. Auf einer Erfurter Tagung über den Jugoslawienkrieg 1999 lernte ich die „Mütter gegen den Krieg“ ( heute nennen sie sich „Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg“) kennen. Als mir die briefliche Drohung an einem Donnerstagabend überbracht wurde, mich am kommenden Montag gewaltsam in die Psychiatrie abholen zu wollen, rief ich sie an und bat um Hilfe.
Die „Mütter gegen den Krieg“ setzten sich anderntags mit Dr. Diestel, in Verbindung und baten ihn, den Rechtsbeistand für mich zu übernehmen. Darüber hinaus informierten sie zusammen mit einem Hamburger Verein alle wichtigen Zeitungen, Rundfunk- und Fernsehstationen darüber, dass ich in Gefahr bin.
Einer von dem Verein der „Mütter...“ fuhr außerdem nach Sankt Peter Ording, um zu verhindern, dass ich am kommenden Montag durch die Polizei abgeholt werde. Nach diesen Aktionen war ich nicht mehr allein und als ich dennoch in der Karl-Bonhoeffer Klinik auf meinen Geisteszustand untersucht werden sollte, begleiteten mich dann schon 5 Mitglieder dieses Vereins, sowie Professor Schott. Rechtsanwalt Schulz richtete sogar eine Telefonkette ein, über die im Ernstfall die Medien informiert werden sollten!
Sie haben Einsicht in das Gutachten der Bonhoeffer-Klinik erhalten. Was konnte man darin lesen ?
Es hieß dort, meine Person betreffend u. a., auch auf die wachsende Unterstützung von Teilen der Friedensbewegung hinweisend:
„Es wurden jedoch paranoide Züge festgestellt. Ob diese jedoch ausreichen, um den Betroffenen geschäftsunfähig zu erklären, muss vom Gericht (medizinisches Sachverständigengutachten) geprüft werden.Abschließend kam man jedoch im Gutachten zur Überzeugung „dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt Herr Prof. G. auch außerhalb einer gesetzlichen Betreuung in der Lage ist, seine Angelegenheiten selbst zu besorgen.“
Herr Prof. G. ist nicht mit einer Betreuung einverstanden, sodass zur Einrichtung einer Betreuung gegen den erklärten Willen des Betroffenen dessen Geschäftsunfähigkeit nachgewiesen werden müsste.....
In seinem energetischen Potential schien Herr Prof. G. gemindert, inhaltsbezogen (Urangeschosse, Umweltschädigung, radioaktive Verseuchung von Menschen ) wurde eine gesteigerte Emotionalität deutlich....“
Allerdings wurde angeregt: „Sollte sich auf diesem Weg keine Lösung für die zu klärenden Angelegenheiten finden lassen, wird aus nervenärztlicher Sicht weiter angeregt unter dem Aspekt einer Verlaufsbeobachtung nach einem gewissen Zeitraum ( nicht vor einem halben Jahr ) eine Nachexploration durchzuführen“..
Wagten die staatlichen Organe, eine sogen. Nachexploration bei Ihnen durchzuführen?
Eine solche Nachexploration wagte man sich denn doch nicht angesichts meines immer mehr steigenden Bekanntheitsgrades und durch die weltweite Anerkennung meiner Entdeckung der Gefährlichkeit von Depleted Uranium-Waffen.
Sie sind mit Dr. Leuren Moret einer internationalen Expertin über Strahlungen, der früheren Mitarbeiterin von Marian Falk- einem früheren Manhattan – Projekt-Wissenschaftler und anerkannten Insider in den Livermore-Laboratorien, einem Experten des radioaktiven Fallouts*- bekannt.
Ja, natürlich. Sie hat Depleted Uranium-Waffen als Trojanisches Pferd eines Atomkrieges bezeichnet. Es muss an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass bis heute überall auf der Welt in Kriegsgebieten ausschließlich Depleted Uranium-Waffen eingesetzt werden und sowohl Vertreter der Rüstungsindustrie, als auch regierungsamtliche Kreise in den USA und allen kapitalistischen Ländern der Welt ihren Einsatz nach wie vor geheim halten und leugnen, dass es sich bei Depleted Uranium- Waffen um Kernwaffen handelt. Das hat seinen Grund !
Wurde doch bereits vom Internationalen Gerichtshof von 1996 den Einsatz von Atomwaffen verboten!!
Was würden Sie den Friedensbewegten, einschließlich den Atomkraftgegnern, in Deutschland und der Welt, heute mit auf den Weg geben wollen?
Krieg ist ein Verbrechen. Aber ein Atomkrieg, wie ihn die USA und ihre Verbündeten bereits unterschwellig führen, ist ein Verbrechen an der Menschheit, das nicht wieder gut zu machen ist.
Die Aufgabe als Friedensbewegten, aber auch aller Gegner des Einsatzes von Atomenergie ist es, die Menschen über die unermesslichen und nicht rückgängig zu machenden Veränderungen im Natur, -Menschen, -und Tierreich durch die Anwendung der neuzeitlichen atomaren Depleted Uranium-Waffen aufzuklären und dahin zu wirken, dass deren endliches Verbot, vom Internationalen Gerichtshof bereits 1996 ausgesprochen, endlich umgesetzt wird. Dazu gehört Mut und Durchsetzungsvermögen.
Doch im Interesse unserer Nachfahren ist dringliches Handeln geboten!!
*Fallout: Radioaktiver Niederschlag entsteht nach einer Kernwaffenexplosion oder nach einem schwerwiegenden Kernreaktorunfall. Eine bei jeder dieser Ursachen erfolgte Explosion transportiert Staub in die Atmosphäre. Dieser Staub verteilt sich in verschiedenen Schichten und mit verschiedenen Geschwindigkeiten und Richtungen als Aerosol. Daraus entstehender Niederschlag mit Staub als Kondensationskeimen wird auf der Erdoberfläche festgestellt und gemessen. Die Radioaktivität der Staubpartikel bringt eine erhebliche radioaktive Strahlenbelastung und gegebenenfalls Vergiftung mit sich. Ohne Staub gibt es keinen Fallout.( aus wikipedia)
Tlaxcala
Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra
Der Film begleitet den deutschen Tropenarzt und Epidemiologe Dr. Siegwart-Horst Günther und seine amerikanischen Kollegen bei ihren Untersuchungen im Kosovo, in Bosnien und im Irak. Überall dort hatten amerikanische Truppen die gefährliche Uran-Munition eingesetzt. Der Film zeigt bislang wenig bekannte Langzeitfolgen unter denen besonders die Kinder in den Kriegsgebieten zu leiden haben. Nach Ende des jüngsten Irak-Krieges entdeckten die Experten in der Umgebung von Basra kontaminierte Kriegsschauplätze, deren radioaktive Verseuchung die natürliche Erdstrahlung um das 20.000-fache übertrifft.
Donnerstag, 23. Februar 2012
FBI verhaftet Moslem aus Washington nach einer neuen erfundenen „terroristischen Verschwörung”
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| Jason Ditz |
Jason Ditz
Das FBI hat heute eine weitere vom FBI inszenierte teroristische Verschwörung in der Gegend von Washington aufgedeckt, wobei dieses Mal ein 30-jähriger ungenannter Amerikaner marokkanischer Herkunft verhaftet wurde, der offenbar als einziger in diesem ganzen Theater kein FBI-Agent war.
Das FBI gab bekannt, diese Operation sei „anhaltend und umfangreich“ gewesen, wobei die Agenten sich als Mitglieder von al-Qaeda ausgaben und den verhafteten Mann mit einer falschen Selbstmordweste ausstatteten, die sie angefertigt und ihm gesagt hatten, er solle Capitol Hill damit angreifen.
Nachdem er die vom FBI gebastelte nicht-explosive Weste entgegengenommen hatte, begab sich der Mann in eine nahegelegene Moschee, um zu beten, und wurde kurz danach auf der Constitution Avenue in der Nähe des Capitol Buildings verhaftet.
Das FBI beharrte darauf, dass Kongressabgeordnete zu keiner Zeit durch die inszenierte Verschwörung gefährdet waren und versicherte jedermann, dass „alles sehr kontrolliert“ abgelaufen ist. Verhaftungen wegen solcher „Attacken“ sind schon ziemlich gang und gäbe. Dass das FBI jemanden anmacht, üblicherweise nach einer entsprechenden Äußerung auf Facebook, und ihn dann mit vorgetäuschten Sprengstoffen ausstattet, bevor es ihn verhaftet, ist offenbar eine gängige Vorgangsweise.
erschienen am 17. Februar 2012 auf > www.antiwar.com > Artikel
Übersetzung: Klaus Madersbacher, antikrieg.com
Mittwoch, 22. Februar 2012
Destabilisierung als Mittel der Politik. Nach Syrien, jetzt Abchasien! Attentat auf Abchasiens Präsident, eine Warnung an Russland?
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| Mowitz |
Abchasien hat sich Anfang der 90er Jahre von Georgien in einem blutigen Bürgerkrieg abgespalten. Nach dem russisch-georgischen Krieg 2008 um die ebenfalls sezessionistische georgische Teilrepublik Südossetien hat Moskau die Unabhängigkeit beider Republiken anerkannt. International sind dem russischen Beispiel bisher allerdings nur Nicaragua, Venezuela und die Pazifik-Inselstaaten Nauru, Vanuatu und Tuvalu gefolgt. Der heutige Anschlag gegen Ankwab war der fünfte. Zwei Anschläge wurden 2005 verübt, ein Anschlag – 2007 und noch einer – 2010.
FH
[1] Anschlag auf Abchasiens Präsident: Leibwächter tot - MEHR
[2] Anschlag auf Abchasiens Präsident fordert Todesopfer
[3] Russland hilft bei Ermittlungen im Fall Anschlags gegen abchasischen Präsidenten - Dmitri Medwedjew
Samstag, 18. Februar 2012
Wird der Iran angegriffen werden?
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| Paul Craig Roberts |
Washington hat gewaltige Vorbereitungen getroffen für einen militärischen Überfall auf den Iran. Es wird gemutmaßt, dass Washington seine zwei am längsten dauernden Kriege – gegen Irak und Afghanistan – abgeblasen hat, um die Kräfte gegen den Iran einzusetzen. Zwei der Flotten Washingtons sind gemeinsam mit Kriegsschiffen der NATO am Persischen Golf stationiert. Raketen wurden aufgestellt in den Washingtoner Marionettenstaaten in den Ölemiraten und im Mittleren Osten. Soldaten der Vereinigten Staaten von Amerika sind im Einsatz in Israel und Kuwait.
Als Geschenk seiner ausgepressten Steuerzahler hat Washington Israel ein teures Raketenabwehrsystem spendiert, Geld für Israel in einer Zeit, in der Millionen Amerikaner, denen niemand hilft, ihre Wohnungen verloren haben. Da niemand erwartet, dass der Iran Israel angreifen wird, außer in Vergeltung eines israelischen Angriffs auf den Iran, ist der Zweck des Raketenabwehrsystems der Schutz Israels vor einer iranischen Erwiderung einer israelischen Aggression gegen den Iran.
Juan Cole hat auf seine Website eine Karte gestellt, die 44 Militärbasen der Vereinigten Staaten von Amerika zeigt, die den Iran einkreisen.
Zusätzlich zu den massiven militärischen Vorbereitungen läuft der Propagandakrieg gegen den Iran, der andauert seit dem Jahr 1979, als Washingtons Marionette, der Schah, durch die iranische Revolution gestürzt wurde. Der Iran ist eingekreist, aber Washington und die israelische Propaganda stellen den Iran als bedrohliche Angreifernation hin. In Wirklichkeit sind die Aggressoren die Regimes in Washington und Tel Aviv, die ständig den Iran mit einem militärischen Angriff bedrohen.
Neokonservative Kriegstreiber wie zum Beispiel David Goldman vergleichen den iranischen Präsidenten mit Hitler und verkünden, dass nur ein Krieg ihn aufhalten kann.
Die höchsten Militärkreise Washingtons haben den Eindruck geschaffen, dass ein Akt der israelischen Aggression gegen den Iran eine beschlossene Sache ist. Am 2. Februar berichtete die Washington Post, dass Pentagonchef Leon Panetta glaubt, Israel werde den Iran wahrscheinlich in zwei bis vier Monaten angreifen.
Ebenfalls am 2. Februar berichtete Gareth Porter, dass General Martin Dempsey, Chef des Generalstabs der Vereinigten Staaten von Amerika, die israelische Regierung informiert hat, dass die Vereinigten Staaten von Amerika nicht bei Israels Aggression gegen den Iran mitmachen würden, wenn Washington nicht zuvor seine Zustimmung zu der Attacke erteilt habe.
Porter interpretiert Dempseys Warnung als einen starken Zug seitens Präsident Obamas, einen Angriff abzuwenden, der Washington in einen regionalen Flächenbrand mit dem Iran führen würde. Eine andere Möglichkeit, Dempseys Warnung zu deuten, ist dass Obama einen Angriff gegen den Iran aufhalten will, bis ihn die Umfragen als Verlierer der Präsidentenwahlen zeigen. Im allgemeinen ist es so, dass die patriotische Wählerschaft keinen Präsidenten abwählt, der gerade Krieg führt.
Am 5. Februar pfiff Präsident Obama Dempseys Warnung an Israel zurück, als Obama erklärte, er sei in „Gleichschritt” mit der israelischen Regierung. Obama ist im Gleichschritt mit Israel ungeachtet der Tasache, dass Obama zu NBC sagte, dass „wir keinen Beweis dafür sehen, dass sie [Iran] solche Absichten [Angriffe gegen die Vereinigten Staaten von Amerika] oder Möglichkeiten haben.“ Dadurch, dass er im Gleichschritt mit Israel war und gleichzeitig eine „diplomatische Lösung“ forderte, diente sich Obama sowohl der Israel-Lobby als auch demokratischen Friedensgruppen an und vermehrte auf diese Weise seine Wählerstimmen.
Wie ich kürzlich schrieb, ist dieses Frühjahr eine besonders günstige Zeit für einen Angriff auf den Iran, weil eine gute Chance besteht, dass Russland sich nach der Wahl im März in Aufruhr befinden wird. Die russische Opposition gegen Putin wird finanziert von Washington und angestachelt durch Washingtons Erklärungen, besonders diejenigen der Außenministerin Hillary Clinton. Ob Putin gewinnt oder ob es ein unentschiedenes Ergebnis und eine Stichwahl gibt, Washingtons Geld wird zehntausende Russen auf die Straßen bringen, nicht anders als die von Washington bezahlte „Grüne Revolution“ im Iran, mit der gegen die dortigen Präsidentschaftswahlen protestiert wurde.
Am 4. Februar berichtete die ehemals linksorientierte britische Zeitung The Guardian über einen Vorwahlprotest, bei dem 120.000 anti-Putin-Demonstranten in Moskau auf die Straße gingen und “faire Wahlen” forderten. Anders gesagt, Washington hat bereits seine Lakaien in Stellung, welche erklären, dass ein Sieg Putins im März nur auf eine gestohlene Wahl hinweisen kann. Das Problem für Obama ist, dass dieses Frühjahr noch zu früh ist, um sagen zu können, ob seine Wiederwahl durch einen republikanischen Kandidaten gefährdet ist. Zu früh in den Krieg zu ziehen, besonders dann, wenn das zu einem scharfer Anstieg der Preise für Erdölprodukte führt, ist nicht hilfreich für eine Wiederwahl.
Die Bereitschaft von Menschen auf der ganzen Welt, Hampelmänner Washingtons zu sein anstatt loyale Bürger ihrer eigenen Länder ist der Grund dafür, dass der Westen in der Lage war, die Welt in der modernen Zeit zu beherrschen. Die Zahl der ausländischen Anführer scheint unerschöpflich zu sein, die Washingtons Geld und Gunst der Loyalität gegenüber den Interessen ihrer eigenen Länder vorziehen.
Karl Marx sagte, dass Geld alles in eine Ware verwandelt, die gekauft und verkauft werden kann. Alle anderen Werte kommen dagegen nicht auf – Ehre, Integrität, Wahrheit, Gerechtigkeit, Loyalität, ja nicht einmal Blutsverwandtschaft. Nichts bleibt außer schnödem Mammon. Geld hat sicher den Premierminister des Vereinigten Königreichs Tony Blair zu einer politischen Ware gemacht.
Die Macht des Geldes lernte ich vor vielen Jahren kennen. Mein Doktorvater bekleidete in der Nixon-Administration das Amt eines Staatssekretärs für Verteidigung in Angelegenheiten der internationalen Sicherheit. Er fragte, ob ich nach Vietnam gehen würde, um die Hilfsprogramme zu verwalten. Ich fühlte mich geschmeichelt, dass er dachte, ich hätte die Charakterstärke, um mich gegen die Korruption zu wehren, die üblicherweise den Sinn von Hilfsprogrammen hinfällig macht, aber ich lehnte das Angebot ab.
Dieses Gespräch werde ich nie vergessen. Warren Nutter war ein intelligenter integerer Mann. Er war der Meinung, dass ungeachtet dessen, ob der Krieg notwendig war, wir in diesen durch Täuschung geführt worden waren. Er meinte, dass die Demokratie nicht mit Täuschung leben könne und er war gegen Regierungsvertreter, die nicht ehrlich gegenüber den Amerikanern waren. Nutter vertrat den Standpunkt, dass eine demokratische Regierung sich auf Überzeugung stützen müsse und nicht auf Täuschung. Andernfalls waren die Ergebnisse nicht demokratisch.
Wie Nutter es sah, befanden wir uns in einem Krieg, und wir hatten die Südvietnamesen hineingezogen. Deshalb hatten wir ihnen gegenüber Verpflichtungen. Wenn wir uns als inkompetent erwiesen, würde das in der Folge die Verpflichtungen unterminieren, die wir anderen Ländern gegenüber eingegangen waren in unserem Bestreben, das sowjetische Imperium einzudämmen. Die Sowjetunion hatte im Gegensatz zur „terroristischen Bedrohung” das Potential einer wirklichen Bedrohung. Leute, die nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion aufgewachsen sind, verstehen nicht die Zeit des Kalten Krieges.
Im Verlauf der Unterhaltung fragte ich, wie Washington so viele andere Regierungen dazu brachte, nach seiner Pfeife zu tanzen. Seine Antwort: „Geld.“
Ich fragte: „Sie meinen Entwicklungshilfe?”
Er sagte: „Nein, Säcke voller Geld. Wir kaufen die Anführer.“
Er hieß das zwar nicht gut, aber es gab nichts, was er dagegen tun konnte.
Es war die Methode der Römer, die Führung ihrer Gegner oder von möglichen Bedrohungen zu kaufen. In seinem Buch The Rule of Empires (Die Herrschaft der Imperien) beschreibt Timothy H. Parsons die Römer als „geschickte Fachleute für soft power (weiche Gewalt).“ Rom zog es vor, die Eroberten und potentiell Feindlichen durch „halbautonome Auftragskönige“ zu beherrschen, die der Senat euphemistisch als „Freunde des römischen Volkes“ bezeichnete. Die Römer halfen kooperativen Monarchen mit direkten Geldzahlungen und materiellen Gütern an der Macht zu bleiben. Die Annahme dieser Zuwendungen bedeutete, dass ein Verbündeter sich der imperialen Autorität unterwarf, und die Römer betrachteten jeden Verstoß gegen ihren Willen als offene Revolte. Sie mischten sich auch beliebig in lokale Nachfolgedispute ein, um ungeeignete Leute zu ersetzen.“
Das ist die Art, in der Washington herrscht. Washingtons Art der Beherrschung anderer Länder ist der Grund dafür, dass es keinen „ägyptischen Frühling,“ sondern eine Militärdiktatur an der Stelle der abgesetzten Washingtoner Marionette Hosni Mubarak gibt und dass europäische Hampelmannstaaten in Washingtons Hegemonialkriegen im Mittleren Osten, in Nordafrika und Zentralasien kämpfen.
Washingtons National Endowment for Democracy (NED – Nationalstiftung für Demokratie) finanziert Nichtregierungsorganisationen (NGOs), die sich in die inneren Angelegenheiten anderer Länder einmischen. Der Tätigkeit solcher NGOs ist zu verdanken, dass Washington die ehemalige Sowjetrepublik Georgien seinem Imperium einverleiben konnte, wie auch die baltischen Staaten und Länder in Osteuropa.
Aufgrund der Gegnerschaft vieler Russen zu ihrer sowjetischen Vergangenheit ist Russland anfällig für Washingtons Machinationen.
Solange der Dollar herrscht, wird die Macht Washingtons herrschen.
Als Rom seinen Silberdenar durch Bleigeld herabminderte, schwand die Macht Roms, Folgsamkeit zu kaufen, dahin. Wenn „Helikopter Ben“ Bernanke die Kaufkraft des Dollars durch Inflation herabmindert, wird auch Washingtons Macht dahinschmelzen.
erschienen am 8. Februar 2012 auf > Paul Craig Roberts Website >>> Artikel
Übersetzung: antikrieg.com
Freitag, 17. Februar 2012
Nach Wulff kommt Merkel dran
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| Mowitz |
Wulff hat als Vorbild ausgedient und ist nun endgültig zurückgetreten worden. Wie die meisten Politiker verdankte auch er seine Position dem deutschen Kampagnejournalismus der auch seine guten Umfragewerte in der Vergangenheit erklärt. Wie bei Angela Merkel als sie unter der Oberaufsicht der Springers, Mohns und staatlich angestellter Politrukdamen des öffentlichen Staatsfernsehens vor dem Bundestag ihren Eid ablegte und als Kanzlerin inthronisiert wurde. So als wollten die mächtigen Tanten sie daran erinnern, wem sie ihren Posten zu verdanken hat. Wulffs hauptsächlicher Fehler war, öffentlich für Sympathie für Einwanderer und Flüchtlinge zu werben. Muslime als zu "Deutschland gehörend" zu bezeichnen ist aus Sicht des Springer-Israel-Establishment zu viel des Erträglichen. Die ihm zur Last gelegten wirtschaftlichen Vorteilsnahmen, sind in Politik und Wirtschaft der BRD an der Tagesordnung und würden bei ebenso hartnäckiger Wildschweinsjagd, wie auf Wulff, zu einem Kahlschlag in der deutschen Machtelite führen.
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| Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de |
Möglicherweise wird zur Überbrückung unbequemer Fragen aus der Bevölkerung, Angela Merkel, "Ich persönlich neige dazu, Ihrer Argumentation zu folgen", das nächste Bauernopfer sein. Halali und dreimal Weidmannsheil und Weidmannsdank!
FH
Gegenmeinung: Israel: Friedliche Konfliktlösung? Nein Danke!
Montag, 13. Februar 2012
Gleich zwei 'Attentate'?
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| Mowitz |
Flink wie der Massakerstaat mit Verdächtungen und Verschwörungen nun einmal ist, weiß er immer schon im Vorweg wer wann was durchführt, oder durchführen will oder wollte. [Unvergessen das Märchen vom Mordkomplott in Washington auf einen Diplomaten des saudi-arabischen Kreuziger Staates.] Netanjahu und sein Ex-Türsteher Liebermann beschuldigen die üblich Verdächtigen, die ihnen im Augenblick auch in Syrien im Wege stehen: Iran und Hisbollah. Al Quaida ist momentan, wegen gemeinsamer Schnittmengen mit dem Westen, nicht akut verdächtigt Böses gegen israelische oder andere westliche Diplomaten im Schilde zu führen.
Der nie endend wollende Krieg gegen den Terrorismus. Was ja auch nicht sonderlich erstaunt, wenn immer dieselben "haltet den Dieb" rufen. Israelische Agenten oder von israelischen Agenten angeworbene Killer morden iranische Wissenschaftler, so wie kürzlich den Vater eines kleinen Jungen und sind selbst Teil der umfassendsten verdeckten Operationen, die es je gab!
"Gewalt gegen Einzelpersonen ist etwas für Amateur-Diktatoren," sagte der Träger des Alternativen Nobelpreises Johan Galtung. "Strukturelle Gewalt ist das Werkzeug der professionellen Unterdrücker. Der Amateur, der herrschen will, setzt Waffen ein. Der Professionelle nutzt dazu die Sozialstruktur. Die legale Ungerechtigkeit des Sozialsystems und seiner Einrichtungen – auch der Regierung – ist verborgene Gewaltausübung. Strukturelle Gewalt wird ausgeübt durch eine Sozialstruktur, die Ausbeutung und soziale Ungerechtigkeit zulässt."
FH
Fußnoten
Der Krieg gegen den Terror: Die umfassendste verdeckte Operation, die es je gab!
TODESSTRAFE IN SAUDI-ARABIEN: MANN ENTHAUPTET UND GEKREUZIGT
Der Iran hat einen unserer "guten Terroristen" gefangen
Die von Petraeus geführte CIA bestätigt die "Echtheit" des dem Iran vorgeworfenen Mordkomplotts
Donnerstag, 9. Februar 2012
Der Anfang vom Ende des US-Dollars als Welt-Reservewährung
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| Michael Payne |
Es scheint also, dass die Alleinherrschaft des US-Dollars als Weltreservewährung sehr wahrscheinlich innerhalb der nächsten zehn Jahre zu Ende gehen wird. Es ist gewiss keine Überraschung, dass China, das weitgehend als führende Wirtschaftsmacht der Zukunft betrachtet wird, keine Zeit verschwendet, seine wachsende Macht und Einfluss in diesen Angelegenheiten zur Geltung zu bringen. China arbeitet aktiv mit Ländern in Asien, im Mittleren Osten und anderen Regionen der Welt, um einschneidende Änderungen bei der Abwicklung des Welthandels und des Geldaustausches herbeizuführen.
Viele dieser Länder, die sich vom Dollar weg bewegen, betrachten Amerika nicht länger als eine stabile und zuverlässige Macht auf der Bühne der Weltwirtschaft und suchen nach Alternativen als Absicherung gegen einen starken Abfall im Wert des Dollars in der Zukunft.
Dass China der Hauptunterstützer dieser Bestrebungen ist, den Dollar zu beseitigen, steht außer Frage, die Beweise dafür sind überall erkennbar. Hier einige typische Beispiele für die verschiedenen Vereinbarungen, die zwischen China und anderen Ländern in letzter Zeit abgeschlossen worden sind:
* China und Iran sind dabei, ein System einzurichten, in dem iranisches Erdöl gegen importierte Produkte aus China ausgetauscht wird. Das ist ganz offensichtlich ein Abkommen, das darauf abzielt, die Sanktionen der Vereinigten Staaten von Amerika gegen den Iran auszuschalten, da China nicht die Absicht hat, den Import von iranischem Erdöl einzustellen. Neben dem Austauschsystem werden die beiden Länder Handel treiben und dafür den chinesischen Yuan, den iranischen Rial und Gold benutzen.
* China und Japan kündigten Pläne an, den Dollar zu umgehen und ihre eigenen Währungen in ihren Handelsbeziehungen zu verwenden. Gespräche bezüglich einer Partnerschaft betreffend den Währungsaustausch zwischen Südkorea und China haben ebenfalls begonnen. Das ist ein großer Schritt vorwärts, da China, Japan und Südkorea die dominanten Wirtschaftsmächte in dieser Region Asiens sind.
* China und Russland wickeln ihren Handel schon über ein Jahr lang ab, indem sie Rubel und Yuan benutzen.
* China und die Vereinigten Arabischen Emirate (UAE) haben ein Abkommen bekannt gegeben, nach dem der Yuan für den Handel mit Erdöl benutzt wird. Die chinesische Nationalbank teilte mit, dass dieses Abkommen im Wert von rund 5,5 Milliarden Dollar getroffen wurde, um „die finanzielle Zusammenarbeit zu stärken, Handel und Investitionen zu fördern und um beiderseits die finanzielle Stabilität der Region zu sichern.“
* Russland und der Iran haben beschlossen, Rubel als Währung in ihren Handelsbeziehungen zu verwenden. Russland widersetzt sich gemeinsam mit China den Sanktionen der Vereinigten Staaten von Amerika gegen den Iran und hat die Absicht, eine enge Beziehung zum Iran zu pflegen.
* China wird den beiderseitigen Handel mit Russland und Malaysia ausbauen und dafür den Yuan, den Rubel und den Ringgit verwenden, je nachdem.
* Die Länder der BRICS-Gruppe – Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika – einigten sich bei ihrem neulichen Gipfeltreffen in Sanya, China, darauf, gegenseitige Kreditlinien in den jeweiligen Währungen einzurichten. Das ist wiederum eine sehr bedeutende Entwicklung, da diese Gruppe von Ländern für einen sehr mächtigen Wirtschaftsblock der Zukunft steht.
* Die Konferenz der Vereinten Nationen über Handel und Entwicklung hat festgestellt, dass „das derzeitige System von Währungen und Kapitalbestimmungen, das die Weltwirtschaft bindet, nicht richtig funktioniert und weitgehend für die finanziellen und wirtschaftlichen Krisen verantwortlich war.“ Und weiter, dass „der Dollar durch eine Weltwährung ersetzt werden sollte.“
* Der Internationale Währungsfonds (IMF) veröffentlichte vor kurzem eine Erklärung betreffend die Ablösung des Dollars als Weltreservewährung durch ein System von speziellen Ziehungsrechten unter der Bezeichnung SDRs, eine internationale Währungsvariante, die 1969 geschaffen wurde und im Prinzip ein „Korb von nationalen Währungen“ ist, der getragen wird vom vollen Glauben und Vertrauen der Regierungen der Mitgliedsländer.
Es sieht so aus, als hätte es jeder eilig, bei der Abschaffung des Dollars als Reservewährung mitzumachen. Dieses Phänomen könnte man bezeichnen als „Heimzahlmöglichkeit,“ nachdem viele Länder, die entweder den Respekt vor Amerika verloren haben oder dessen militärischen Zugriff fürchten, einen Weg gefunden haben, die physische Gewalt mit wirtschaftlicher Macht zu bekämpfen. Das wird wohl der Fall sein, wenn wir bedenken, dass diese Bewegung sehr von China, Russland und Iran betrieben wird, alles keine wirklichen Freunde der Vereinigten Staaten von Amerika.
Wenn der Dollar nicht mehr die Weltreservewährung ist, werden die Auswirkungen auf Amerika sehr gravierend sein. Monumentale negative Effekte werden die Wirtschaft treffen und deren Fähigkeit, Handel mit anderen Ländern zu treiben. In vielen Fällen werden Länder einfach aufhören, den Dollar zu verwenden. In anderen Fällen werden sie vielleicht den Dollar weiterhin verwenden, aber zu stark herabgesetzten Kursen. Solche Aktionen werden die Notenbank dazu veranlassen, die Notenpresse Nonstop laufen zu lassen, und damit eine massive Inflation bewirken und den Dollar zur heutigen Version des Papiergelds ohne Deckung machen.
Und doch, in jeder dunklen Wolke gibt es einen silbrigen Horizont. Wenn der Dollar die Gunst der Welt verliert, wenn er stark abgewertet wird, wird es eine Möglichkeit für die Regierung und für die Geschäftswelt geben, die Gunst der Stunde zu nutzen, um die Produktion in Amerika wieder auf die Beine zu bringen, da die Exporte in andere Länder zu viel niedrigeren Kosten möglich sein werden. Wenn diese Zeit kommt, werden wir sehen, ob sie fähig sein werden, sich auf die Änderungen der Zeit und die neuen Gelegenheiten einzustellen.
Der Verfall des Dollars wird auch radikale Änderungen des amerikanischen Lebensstandards mit sich bringen. Wenn diese wirtschaftliche Tsunami Amerika trifft, dann wird sie die Rezession im Jahr 2008 und deren Nachwirkungen erscheinen lassen wie ein kleines Schlagloch in der Fahrbahn. Sie wird sehr unerwünschte Änderungen des amerikanischen Lebensstils zur Folge haben durch eine massive Inflation, hohe Zinsen auf Hypotheken und Autos, gravierende Steigerungen der Kosten für Nahrungsmittel, Kleidung und Treibstoff; sie wird nachteilige Auswirkungen haben auf jeden Aspekt unseres Lebens.
Ein derartiges revolutionäres Ereignis im Bereich der Weltreservewährung stellt eine viel größere Gefahr für die Sicherheit Amerikas dar als irgendeiner der vielen erfundenen Terroristen, den die Kriegsbetreiber in Washington erschaffen haben, um das amerikanische Volk in einem Zustand der Angst zu halten. Das ist eine reale Bedrohung und Gefahr, gegen die Amerika machtlos sein und sich nicht mit militärischer Stärke verteidigen können wird. Das wird ein Kampf sein um das wirtschaftliche Überleben.
Die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika kann offensichtlich sehen, was los ist, wie diese Länder sich rapid vom Dollar zurückziehen. Aber tut sie etwas, um der Herausforderung zu begegnen? Immer wieder wurde die unfähige Regierung dieses Landes gewarnt, dass sie sich in die falsche Richtung bewegt und den Kurs ändern muss. Sie wurde gewarnt, sie müsse aufhören, hunderte Milliarden von Dollars in ihre Kriegsmaschinerie zu stecken und ihr weltweites militärisches Imperium reduzieren, aber sie hat diese Warnungen nicht beachtet.
Diese Regierung weiß, dass es das Gebot der Stunde ist, ihre gewaltige Staatsverschuldung maßgeblich zu reduzieren, dass sie Schritte setzen muss, um ihren Produktionssektor wiederherzustellen und die Arbeitsplätze wieder einzurichten, das Fundament von Amerikas Wirtschaft. Aber die korrumpierten Politiker, die nur auf das Diktat der Großkonzerne reagieren, haben sich geweigert, diese Warnungen zu beachten und verfolgen weiterhin einen Kurs, der letztlich in die finanzielle Pleite führen wird.
Die Zeit für den US-Dollar läuft jetzt aus, nachdem die Weltgemeinschaft der Länder genug gesehen hat von Amerikas Unfähigkeit, mit seinen schwerwiegendsten Problemen zurechtzukommen. Es ist jetzt offenkundig geworden, dass viele Länder der Erde weder in den US-Dollar noch in die Vereinigten Staaten von Amerika selbst noch länger Glauben oder Vertrauen setzen.
erschienen am 4. Februar 2012 auf > OEN - OpEdNews.com > Artikel
Übersetzung: antikrieg.com
Gegenmeinung: Präsident Obama und seine wichtigsten Berater sind eine Bande von Kriegsverbrechern
Freitag, 3. Februar 2012
Die Geopolitik der Straße von Hormus: Ist eine Niederlage der US-Marine im Persischen Golf möglich?
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| Mahdi Darius Nazemroaya |
Nach Jahren amerikanischer Drohungen unternimmt der Iran derzeit Schritte, die darauf hindeuten, dass das Land willens und in der Lage ist, die Straße von Hormus zu blockieren. Am 24. Dezember 2011 begann der Iran sein umfangreiches Seemanöver Velayat 90. Das Manövergebiet umfasste die Straße von Hormus und erstreckte sich darüber hinaus vom Persischen Golf und dem Golf von Oman bis zum Golf von Aden und dem Arabischen Meer.
Seit Beginn dieses Manövers hat der »Krieg der Worte« zwischen Washington und Teheran an Schärfe zugenommen. Aber keine Äußerung oder Maßnahme der Regierung Obama und des Verteidigungsministeriums hat Teheran bisher davon abgeschreckt, seine Marineübungen fortzusetzen.
Die geopolitischen Verhältnisse der Straße von Hormus
Einmal abgesehen davon, dass diese Meeresenge ein lebenswichtiger Transportweg für die weltweite Versorgung mit Energierohstoffen und damit ein strategisches Nadelöhr von immenser Bedeutung ist, sollten zwei weitere Aspekte im Zusammenhang mit der Straße von Hormus und ihrer Beziehung zum Iran angesprochen werden. Der erste betrifft die geografischen Verhältnisse
der Straße von Hormus, und der zweite hat mit der Rolle des Irans in der Mitverwaltung dieser strategisch wichtigen Meeresenge in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht und den Rechten, die sich aus der Souveränität des Iran ergeben, zu tun.
Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus erfolgte immer in Kontakt und Absprache mit der iranischen Marine, die sich vorwiegend aus der regulären iranischen Kriegsmarine und den Einheiten der iranischen Revolutionsgarden zusammensetzt. Die eigentliche Überwachung und Regelung der Durchfahrt erfolgt durch die iranische Marine in Zusammenarbeit mit Einheiten der Marine des Sultanats Oman, die von der omanischen Enklave Musandam aus operieren. Von noch größerer Bedeutung ist allerdings, dass der gesamte Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, einschließlich der Passage amerikanischer Kriegsschiffe, durch iranische Hoheitsgewässer verläuft. Praktisch alle Schiffe, die in den Persischen Golf hineinfahren wollen, müssen iranische Gewässer, und die meisten der Schiffe, die den Persischen Golf verlassen wollen, Hoheitsgewässer Omans durchqueren.
Der Iran hat ausländischen Schiffen bisher nach dem Grundsatz von Treu und Glauben und entsprechend den Bestimmungen des Dritten Teils der Seerechtskonvention der Vereinten Nationen die Durchfahrt gestattet. In dieser Konvention ist festgelegt, dass Schiffe die Straße von Hormus und vergleichbare Gewässer ungehindert durchqueren dürfen, sofern sie sich auf zügiger und ununterbrochener Fahrt zwischen einem Seehafen und dem offenen Meer befinden. Auch wenn Teheran im Allgemeinen dieser internationalen Seerechtspraxis folgt, ist das Land rechtlich nicht an die Konvention gebunden, weil der Iran, ebenso wie die USA, den Vertrag zwar unterzeichnet, aber nicht ratifiziert hat.
Amerikanisch-iranische Spannungen im Persischen Golf
Im Zuge der jüngsten Entwicklungen ist das iranische Parlament derzeit dabei, die Nutzung iranischer Küstengewässer in der Straße von Hormus durch ausländische Schiffe neu zu bewerten. So wurde ein Gesetzesvorschlag eingebracht, der ausländischen Kriegsschiffen die Durchfahrt durch iranische Hoheitsgewässer in der Straße von Hormus ohne ausdrückliche iranische Genehmigung generell verbietet. Der sicherheitspolitische und der außenpolitische Ausschuss des iranischen Parlaments erarbeiten derzeit Gesetzesvorschläge, die die offizielle iranische Position festlegen, die sich vor allem an den strategischen und sicherheitspolitischen Interessen des Landes ausrichtet.[1]
Am 30. Dezember durchfuhr der amerikanische Flugzeugträger USS John C. Stennis das Gebiet, in dem der Iran seine Marinemanöver abhielt. Der Kommandeur der regulären iranischen Armee, Generalmajor Ataollah Salehi, riet der USS John C. Stennis und anderen amerikanischen Schiffen dringend, während der Manöver nicht wieder in den Persischen Golf zurückzukehren, und fügte warnend hinzu, der Iran neige nicht dazu, eine Warnung zu wiederholen.[2] Kurz nach dieser deutlichen Botschaft an die Adresse der USA erklärte der Pressesprecher des Verteidigungsministeriums: »Niemand in der Regierung sucht die Konfrontation [mit dem Iran] im Zusammenhang mit der Straße von Hormus. Es ist jetzt wichtig, die Lage zu entspannen.«[3]
Ein realistisches Szenario eines militärischen Konflikts mit dem Iran könnte von amerikanischer Seite sehr wohl vorsehen, dass amerikanische Flugzeugträger von außerhalb des Persischen Golfes und aus südlicheren Regionen des Golfes von Oman und des Arabischen Meeres aus operieren. Solange die Raketensysteme, die Washington in den Erdöl-Scheichtümern der Südregion des Persischen Golfes gegenwärtig aufbaut, noch nicht einsatzbereit sind, ist der Einsatz großer amerikanischer Kriegsschiffe im Persischen Golf unwahrscheinlich. Die Gründe hierfür liegen in den geografischen Verhältnissen der Region und den militärischen Verteidigungsfähigkeiten des Iran.
Die geografischen Verhältnisse schränken die Stärke der amerikanischen Marine ein
Die amerikanische Marine, zu der die amerikanische Kriegsmarine selbst und die amerikanische Küstenwache gehören, ist an Stärke allen anderen Marinen und Marineeinheiten weltweit überlegen. Ihre Hochsee- oder ozeanischen Fähigkeiten und Kapazitäten sind beispiellos und werden von keiner anderen Marine erreicht. Aber diese Überlegenheit ist nicht gleichbedeutend mit Unbesiegbarkeit. In der Straße von Hormus und dem Persischen Golf ist die amerikanische Marine trotz aller Stärke verwundbar.
Trotz ihrer Macht und ihrer schieren Stärke wirken sich die geografischen Verhältnisse der Straße von Hormus und des Persischen Golfes auf die amerikanischen Marineeinheiten nachteilig aus. Die relative Enge des Persischen Golfes lässt ihn zumindest aus strategischer und militärischer Sicht wie einen Kanal erscheinen. Bildlich gesprochen sind die amerikanischen Flugzeugträger und Kriegsschiffe in engen Gewässern gefangen oder in den Küstengewässern des Persischen Golfes eingeschlossen (siehe Karte oben).
Und hier kommen die modernen iranischen Raketensysteme ins Spiel. Das iranische Raketen- und Torpedoarsenal würde mit den amerikanischen Schiffen, die in den engen Gewässern des Persischen Golfes über keinen großen Manövrierraum verfügen, kurzen Prozess machen. Aus diesem Grund arbeiten die USA seit einigen Jahren in den Staaten des Golfkooperationsrates (GCC) hektisch am Aufbau eines Raketenabwehrschildes.
Auch die kleinen [aber extrem schnellen und wendigen] iranischen Patrouillenboote im Persischen Golf, die verglichen mit der überwältigenden Größe eines amerikanischen Flugzeugträgers oder Zerstörers mickrig und vernachlässigbar erscheinen, stellen eine Bedrohung für die amerikanischen Schiffe dar. Denn der äußere Anschein täuscht: Diese iranischen Patrouillenboote können leicht große Mengen von Raketen abfeuern, die an den großen amerikanischen Kriegsschiffen erhebliche Schäden anrichten und sie sogar versenken können. Zudem sind diese kleinen Speedboote kaum aufzuspüren und daher nur schwer zu bekämpfen.
Darüber hinaus könnten die iranischen Streitkräfte die amerikanischen Marineeinheiten auch mit Raketen von den nördlich gelegenen Küstengebieten des Persischen Golfes aus angreifen. Bereits 2008 bestätigte das in Washington ansässige Institute for Near East Studies (Nahost-Institut) die Bedrohung, die von den mobilen Raketenbatterien an der Küste, den Seezielraketen und den kleinen mit Raketen [und Torpedos] bestückten Schiffen ausgehe.[4] Aber es könnten auch noch andere iranische Waffensysteme wie Drohnen, Luftkissenfahrzeuge, Seeminen, Kampftaucher und Mini-Unterseeboote in einem asymmetrischen Seekrieg gegen die Fünfte US-Flotte zum Einsatz kommen.
Auch die Kriegssimulationen des Pentagon selbst haben offengelegt, dass ein Krieg gegen den Iran im Persischen Golf für die USA und ihr Militär zum Desaster werden könnte. Ein gutes Beispiel dafür ist das Kriegsszenario Millenium Challenge 2002 (MC02), das im Persischen Golf spielte und vom 24. Juli bis 15. August 2002 durchgeführt wurde. Diese Mammutübung gehört zu den umfangreichsten und teuersten Kriegsszenarien, die das Pentagon jemals durchspielte. Millenium Challenge 2002 fand kurz nach der Entscheidung des Pentagons statt, den Impuls, der durch den Krieg in Afghanistan ausgelöst wurde, zu nutzen und weitere kriegerische Auseinandersetzungen mit dem Irak, Somalia, dem Sudan, Libyen, dem Libanon und Syrien vorzubereiten. Nach diesen Planungen sollte den USA dann am Ende der Iran wie eine reife Frucht in einer großangelegten Militäroperation in die Hände fallen, um so die Vorherrschaft Amerikas im gerade angebrochenen neuen Jahrtausend sicherzustellen.
Nach der Beendigung von Millenium Challenge 2002 wurde dieses Kriegsszenario offiziell als Simulation eines Krieges gegen den Irak unter der Herrschaft Saddam Husseins präsentiert, tatsächlich aber richteten sich diese und andere Kriegssimulationen gegen den Iran.[5] Die USA hatte bereits damit begonnen, konkrete Planungen und Vorbereitungen für den sich anbahnenden anglo-amerikanischen Einmarsch in den Irak vorzunehmen. Zudem verfügte der Iran in keiner Hinsicht über Marinekapazitäten und Fähigkeiten, die einen entsprechenden [in MC02] vorgesehenen großangelegten Einsatz der amerikanischen Marine rechtfertigen würden.
Millenium Challenge 2002 diente dazu, einen Krieg mit dem Iran zu simulieren. Bei dem amerikanischen Gegner, der den Kodenamen »Red« trug, handelte es sich angeblich um einen nicht genannten »Schurkenstaat« im Mittleren Osten am Persischen Golf. Aber auf kein anderes Land als auf den Iran passten die Vorgaben und Eigenschaften – von den Patrouillenbooten bis zu den Motorradeinheiten –, die »Red« und dessen Streitkräften zugeschrieben wurden. Washington veranstaltete genau dieses Kriegsszenario, weil es einen Angriff auf den Iran vorbereitete, der bald nach dem Einmarsch in den Irak im Jahr 2003 stattfinden sollte.
DasKriegsszenario 2002 begann damit, dass die USA (Kodename: »Blue«) im Jahr 2007 dem Iran ein auf einen Tag befristetes Ultimatum stellten, sich zu ergeben. Das Jahr 2007 entsprach chronologisch den amerikanischen Plänen, den Iran nach dem israelischen Angriff auf den Libanon 2006, der später entsprechend den Planungen zu einem großangelegten Krieg gegen Syrien ausgeweitet werden sollte, anzugreifen. Aber der Krieg gegen den Libanon verlief nicht wie geplant, und die USA und Israel erkannten, das ein ausgedehnter Krieg gegen Syrien und den Iran nur katastrophal enden könnte, wenn schon die Hisbollah im Libanon eine so starke Herausforderung darstellte.
Der Iran würde, entsprechend dem Szenario von MC02, auf die amerikanische Aggression mit einem massiven Raketenangriff reagieren, der die USA erheblich unter Druck setzen und 16 amerikanische Kriegsschiffe zerstören würde – einen Flugzeugträger, zehn Kreuzer und fünf amphibische Schiffe. Schätzungen zufolge wären, wenn dies in einer realen kriegerischen Auseinandersetzung stattgefunden hätte, in den ersten Tagen nach dem Angriff mehr als 20.000 amerikanische Soldaten getötet worden.[6]
Als nächste hätte der Iran dann seine kleinen Patrouillenboote ausgesandt, eben jene Schiffe, die verglichen mit der USS John C. Stennis und anderen großen amerikanischen Kriegsschiffen so mickrig ausgesehen hatten, um die noch verbliebenen Marineeinheiten des Pentagon im Persischen Golf zu überwältigen. Bei diesen Angriffen wäre der Großteil der Fünften US-Flotte entweder schwer beschädigt worden oder gesunken, und letztlich wären die USA besiegt worden. Nach der amerikanischen Niederlage wurde das Kriegsszenario erneut, aber diesmal unter anderen Voraussetzungen durchgespielt. Diesmal ging man davon aus, dass »Red« (also der Iran) mit verschiedenen Problemen, Mängeln und Fehlen zu kämpfen habe, sodass die amerikanischen Einheiten am Ende als Sieger aus der Übung hervorgehen würden.[7] Dieses Ergebnis des Kriegsszenarios sollte verschleiern, dass die USA in einem realen konventionellen Krieg gegen Iran im Persischen Golf den Kürzeren ziehen würden.
Die eindrucksvolle Stärke und Kampfkraft der amerikanischen Kriegsmarine kann sich sowohl wegen der geografischen Verhältnisse als auch aufgrund der iranischen Verteidigungsfähigkeiten im Falle von Kriegshandlungen im Persischen Golf oder auch in einem Großteil des Golfs von Oman nicht voll entfalten. Ohne das offene Meer wie etwa im Indischen oder Pazifischen Ozean werden die USA mit extrem verkürzten Frühwarnzeiten und damit Reaktionszeiten zu kämpfen haben und nicht in der Lage sein, aus einer (militärisch sicheren) Distanz heraus anzugreifen. Damit kann die amerikanische Marine auf eine Vielzahl ihrer Verteidigungssysteme, die für den Kampfeinsatz auf offener See unter den Bedingungen großer Distanz entwickelt wurden, praktisch nicht zurückgreifen.
Soll die Straße von Hormus überflüssig gemacht werden, um den Iran zu schwächen?
Die ganze Welt weiß um die Bedeutung der Straße von Hormus, und Washington und seinen Verbündeten ist klar, dass die Iraner die Meeresenge für lange Zeit mit militärischen Mitteln blockieren können. Aus diesem Grund arbeiten die USA mit den GCC-Ländern – Saudi-Arabien, Katar, Kuwait, Oman und den Vereinigten Arabischen Emiraten – daran, das Erdöl aus den GCC-Staaten unter Umgehung der Straße von Hormus über Pipelines direkt an den Indischen Ozean, das Rote Meer oder das Mittelmeer zu befördern. Darüber hinaus drängte Washington auch den Irak, in Gesprächen mit der Türkei, Jordanien und Saudi-Arabien alternative Transportwege zu suchen.
Sowohl Israel als auch die Türkei haben an diesem strategischen Projekt großes Interesse. Ankara führte bereits mit Katar Gespräche über die Errichtung eines Erdölterminals, über das Erdöl über den Irak in die Türkei transportiert werden soll. Die türkische Regierung versuchte, den Irak dazu zu gewinnen, seine im Süden des Landes gelegenen Erdölfelder wie die im Norden das Landes gelegenen Förderstätten an die durch die Türkei verlaufenden Transitrouten anzuschließen. Dies alles ist im Zusammenhang mit den türkischen Plänen zu sehen, sich zu einem Energiekorridor und wichtigen Dreh- und Angelpunkt des Transits zu entwickeln.
Mit einer erfolgreichen Verlagerung der Erdöltransportwege weg vom Persischen Golf würde der Iran ein wesentliches Druckmittel gegenüber Washington und seinen Verbündeten verlieren, und die Bedeutung der Straße von Hormus verringerte sich erheblich. Diese Verlagerung könnte aber auch eine wichtige Voraussetzung für die Vorbereitung und Führung eines von den USA angeführten Krieges gegen Teheran und dessen Verbündete darstellen.
Vor diesem Hintergrund sind auch die Abu-Dhabi-Rohölpipeline oder die Hashan-Fudschaira-Erdölpipeline zu bewerten, die von den Vereinigten Arabischen Emiraten gefördert werden und die den Transport des Erdöls durch den Persischen Golf und die Straße von Hormus umgehen sollen. Die Planungsphase des Vorhabens war 2006 vollendet, die Aufträge wurden 2007 vergeben und im darauf folgenden Jahr wurde mit dem Bau begonnen.[8] Die Pipeline führt von Abu Dhabi direkt zum Hafen von Fudschaira an der Küste des Golfes von Oman im Arabischen Meer.
Damit hätten die Erdölexporte direkten Zugang zum Indischen Ozean. Dieses Projekt wurde in aller Offenheit als Mittel zur Sicherung der Energieversorgung präsentiert, da dadurch die Straße von Hormus umgangen und damit [eine Konfrontation] mit den iranischen Streitkräften vermieden werden könnte. Zusammen mit dem Bau dieser Pipeline wurde auch der Bau eines strategischen Erdöllagers in Fudschaira in Angriff genommen, um im Falle einer Blockade des Persischen Golfes die Versorgung der internationalen Märkte mit Erdöl aufrechterhalten zu können.[9]
Neben der »Petroline« (der saudi-arabischen Ost-West-Pipeline) erwägt Saudi-Arabien auch andere alternative Transitrouten und bezieht auch die Häfen seiner südlichen Nachbarn in diese Überlegungen mit ein. Der jemenitische Hafen Mukalla an der Küste des Golfes von Aden war dabei für Riad von besonderem Interesse. 2007 berichteten israelische Quellen triumphierend, es sei ein Pipeline-Projekt in Arbeit, das die saudischen Erdölfelder mit Fudschaira in den Vereinigten Arabischen Emiraten, mit Maskat in Oman und auch mit Mukalla im Jemen verbinde. Die Wiedereröffnung der Irakisch-Saudischen Pipeline (IPSA), die ironischerweise von Saddam Hussein gebaut worden war, um die Straße von Hormus und den Iran zu umgehen, war auch Gegenstand von Gesprächen zwischen den Saudis und der irakischen Regierung in Bagdad.
Sollten Syrien und der Libanon zu amerikanischen Vasallenstaaten werden, könnte auch die nicht mehr bestehende Transarabische Pipeline (Tapline) zusammen mit anderen alternativen Transitrouten von der arabischen Halbinsel über die Levante bis an die Mittelmeerküste neu errichtet werden. In zeitlicher Hinsicht würde dies auch in die Pläne Washingtons passen, den Libanon und Syrien zu überrennen, um den Iran vor einer möglichen Machtprobe mit Teheran zu isolieren.
Das iranische Marinemanöver Velayat 90 erfasste in seiner geografischen Ausdehnung den unmittelbaren Einfahrtsbereich in das Rote Meer im Golf von Aden außerhalb der jemenitischen Hoheitsgewässer und die Küstenregionen des Golfes von Oman und der Ostküste der Vereinigten Arabischen Emirate. Dieses Manöver sollte also auch als deutliches Signal dafür verstanden werden, dass Teheran bereit ist, auch außerhalb des Persischen Golfes zu operieren, und sogar in der Lage wäre, die Pipelines anzugreifen, mit denen die Straße von Hormus als Transportweg überflüssig gemacht werden soll.
Die geografischen Verhältnisse spielen auch hier dem Iran in die Hände. Eine Umgehung der Straße von Hormus ändert nichts daran, dass sich die Erdölfelder der GCC-Staaten zum größten Teil im Persischen Golf oder in der Nähe seiner Küste und damit in Reichweite des Irans befinden. Ähnlich wie im Falle der Pipeline Hashan-Fudschaira könnte der Iran auf leichte Weise den Erdölfluss unterbrechen, indem Teheran dort mit Raketen oder aus der Luft angreift oder seine Bodentruppen, die Luftwaffen oder seine Marine und amphibischen Einheiten einsetzt. Es ist nicht unbedingt notwendig, die Straße von Hormus zu blockieren, wenn man den Transport des Erdöls verhindern will, was ja im Zentrum der iranischen Drohungen steht.
Der Kalte Krieg zwischen den USA und dem Iran
Washington nutzt bei seiner Offensive gegen den Iran alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel. Die Spannung im Zusammenhang mit der Straße von Hormus und dem Persischen Golf sind nur eine Front in dem gefährlichen regionalen, an vielen Fronten zwischen Teheran und Washington geführten Kalten Krieg in der Großregion des Mittleren Ostens. Seit 2001 hat das Pentagon auch die Streitkräfte umstrukturiert, um nichtkonventionelle Kriege gegen Feindesländer wie den Iran führen zu können.[10] Aber die geografischen Verhältnisse der Region arbeiten gegen das Pentagon, und die USA haben bisher noch keine Lösung für das Dilemma ihrer Marine im Persischen Golf gefunden. Aber Washington könnte auch [wie bisher schon] auf verdeckte, wirtschaftliche und diplomatische Kriegsführung gegen den Iran zurückgreifen, wenn es keinen konventionellen Krieg führen will.
Mahdi Darius Nazemroaya ist ein Soziologe und Schriftsteller aus Ottawa (Kanada), der sich auf den Nahen Osten und Zentralasien spezialisiert hat. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Centre for Research on Globalization (CRG).
Dieser Artikel erschien unter dem Titel: The Geo-Politics of the Strait of Hormuz: Could the U.S. Navy be defeated by Iran in the Persian Gulf
Quelle: Global Research, Centre for Research on Globalization (CRG) vom 08.01.2012
[2] Fars News Agency, Iran Warns US against Sending Back Aircraft Carrier to Persian Gulf, 4. Januar 2012
[3] Parisa Hafezi, Iran threatens U.S Navy as sanctions hit economy, in: Reuters, 4. Januar 2012
[4] Fariborz Haghshenass, Iran’s Asymmetric Naval Warfare, in: Policy Focus, Nr. 87 (Washington, D.C.: Washington Institute for Near Eastern Policy, September 2010)
[5] Julian Borger, Wake-up call, in: The Guardian, 6. September 2002
[6] Neil R. McCown, Developing Intuitive Decision-Making In Modern Military Leadership (Newport, R.I.: Naval War College, 27. Oktober 2010), S. 9
[7] Sean D. Naylor, War games rigged? General says Millennium Challenge 02 »was almost entirely scripted«, in : Army Times, 6. April 2002
[8] Himendra Mohan Kumar, Fujairah poised to be become oil export hub, in: Gulf News, 12. Juni 2011
[9] a. a. O.
[10] John Arquilla, The New Rules of War, in: Foreign Policy, Nr. 178 (März/April 2010), S.60–67














