Mittwoch, 11. Mai 2011

Osama und die Geister des 11. September: Der Beweis, dass Obama lügt

Von Michael C. Ruppert
Collapsenet
Global Research, 07.05.11

Von mir selbst befragte minderjährige Straftäter haben besser gelogen als Jay Carney, der Pressesekretär des Weissen Hauses. Die an eine Verlautbarung P. T. Barnums (des windigen Direktors des Zirkus Barnum) erinnernde Erklärung zum Tod Osama bin Ladens hatte nur vier Tage Bestand. Der Bericht des Präsidenten Obama über das Feuergefecht war von Anfang an nicht besonders glaubwürdig und wird von Tag zu Tag immer unglaubwürdiger.

Image: Carlos Latuff
Zuerst hiess es, bin Laden habe selbst auch geschossen, später erfuhren wir, er sei unbewaffnet gewesen. Ausserdem sollen keinerlei Bilder von dem Gefecht und der Leiche bin Ladens veröffentlicht werden. Das versuchten Abgeordnete des Repräsentantenhauses in einer CNN-Sendung mit dem lächerlichen Argument zu rechtfertigen, Photos von dem Toten provozierten nur Vergeltungsschläge; darauf wird jeder Infanterist, der jemals ein Kampfabzeichen erhalten hat, nur erwidern:
„Gebt die verdammten Bilder frei! Rückt sie raus, damit wir sie den ‘bösen Buben’ vor die Nase halten und ihnen sagen können: Wir haben den Bösewicht erledigt, daran solltet ihr denken, wenn ihr euch mit uns anlegen wollt, kapiert!“
Wie bei den fingierten Anschlägen am 11.9.2001 lässt sich auch die Absurdität dieser Inszenierung der Obama-Administration nachweisen, wenn wir uns auf nur eine offensichtliche Ungereimtheit konzentrieren. Indem wir auf der Klärung dieser Ungereimtheit bestehen, können wir das bereits stark schwankende Kartenhaus ganz zum Einsturz bringen. Ich werde mich in etwa der gleichen Methode bedienen, die ich schon bei dem Luftmanöver angewendet habe, das am 11. September 2001 stattgefunden hat. Auch im Folgenden geht es nur um eine einzige Ungereimtheit.

Für mich erhebt sich auch die Frage: Muss ich meine Ansichten über den 11.9. revidieren?

Die Antwort ist ja und nein. Sie lautet “Nein” in Bezug auf meine Forderung, dass ein kompetenter, vertrauenswürdiger Gerichtshof, der vom US-Kongress beauftragt und mit den entsprechenden Mitteln ausgestattet wurde, im Namen des US-amerikanischen Volkes die Wahrheit über die tatsächlichen Vorkommnisse am 11. September 2001 herausfinden und handeln muss, um die dafür wirklich Schuldigen zu bestrafen.

Die Antwort lautet “ja”, wenn es darum geht, die von verantwortungsbewussten und glaubwürdigen Wissenschaftlern und Journalisten aufgezeigten Zusammenhänge zwischen dem 11. September 2001 und den daraus entstandenen Konflikten – auch im Hinblick auf die Zukunft unseres Planeten – neu zu überdenken.

Das ist notwendig, weil der drohende Kollaps unseres Planeten nicht ohne gründliche Untersuchung der Verbrechen, die ihn heraufbeschworen haben, zu verstehen und abzuwenden ist. Ausserdem ist es nicht möglich, dem drohenden Zusammenbruch effektiv zu begegnen, wenn das kriminelle Verhalten der Verursacher nicht nachgewiesen und per Gerichtsurteil abgestellt wird. Wenn das nicht geschieht, wird die Menschheit wieder ohne verantwortungsvoll und aufrichtig handelnde Regierungen bleiben und untergehen.

Die Menschen beginnen überall auf der Welt aufzuwachen. Wenn es gelänge, die Regierungen möglichst bald zur aktiven Unterstützung dieses “Erweckungsprozesses” zu gewinnen, könnten vielleicht drei Milliarden Menschen gerettet werden.

Nun aber wieder zurück Osama bin Laden.

Ich will beginnen mit dem für mich überzeugendsten Beweis dafür, dass die Obama- Administration lügt. Er stammt von einem der besten Mikrobiologen der Welt, der mir erlaubt hat, ihn zu zitieren, wenn ich seine Anonymität wahre. Jeder erfahrene Mikrobiologe – es gibt einige Zehntausend davon auf der ganzen Welt – wird auf Befragen die Richtigkeit seiner Aussage bestätigen.

Dieser Mikrobiologie hat mir folgende schriftliche Auskunft erteilt
„Ich bin Molekularbiologe und habe eine einträgliche Karriere im Bereich der Genetik des Menschen gemacht. Ich habe eine der weltweit grössten und produktivsten Einrichtungen zur DNA-Bestimmung geleitet und helfe in der grössten Spezialklinik der Welt jetzt mit, den globalen Markt für die klinische Beeinflussung des menschlichen Erbgutes zu erschliessen. Ich habe mit den absolut besten Genetik-Wissenschaftlern des Militärs, der Universitäten, der Medizin und der Industrie aus der ganzen Welt zusammengearbeitet. Ich kenne mich wirklich mit der Bestimmung der DNA aus, und eins weiss ich ganz gewiss: Es ist unmöglich, wirklich völlig unmöglich, in nur zwölf Stunden von einem inmitten Nordpakistans von Spezialtruppen mit einem “Kopfschuss” getöteten Menschen eine Gewebeprobe zu nehmen, die DNA zu extrahieren, den DNA-Test vorzubereiten und durchzuführen, die rohen DNA-Daten zu bestimmen und auszuwerten, die getestete DNA mit einer bereits bearbeiteten Gegenprobe zu vergleichen und eine positive Identitätsprüfung durchzuführen – ganz zu schweigen von der Zeit, die nötig wäre, um die Gewebeproben zu den Plätzen zu transportieren, an denen die genannten Untersuchungen durchgeführt werden könnten.

Man könnte mir entgegenhalten, es gebe bereits einfach zu handhabende vorgefertigte DNA-Tests. Die gibt es zwar, aber nur zur Bestimmung von Bakterienarten. Es gibt sie nicht zur Bestimmung der Identität einer bestimmten Person. Wie man es auch dreht und wendet, die geschilderte Arbeiten würden Tage in Anspruch nehmen, und ausserdem glaube ich kaum, dass es an Bord eines Flugzeugträgers ein Speziallabor gibt, das diese Arbeiten alle durchführen könnte. Ein Flugzeugträger ist ja schliesslich nicht ausgerüstet wie das Raumschiff “Enterprise”.

Vielleicht haben sie Osama ja wirklich erwischt. Aber es ist, verdammt nochmal, einfach unmöglich, in der kurzen Zeit, die sie zur Verfügung hatten, bis sie den Leichnam ins Meer gekippt haben wollen, eine genetische Identifizierung durchzuführen.“

Was wollen sie mit diesem Ablenkungsmanöver vertuschen? Die Franzosen würden das einen “Taschenspielertrick” nennen.
Wenn Sie den Wahrheitsgehalt dieser Aussage überprüfen wollen, müssen Sie nur einen Experten für DNA-Tests befragen.

Ich möchte die fehlende Glaubwürdigkeit der US-Regierung mit zwei weiteren Beispielen belegen. Das erste stammt aus der Weltpresse vom 03.05.11 und das zweite datiert vom 05.05.11.

Beispiel 1
Das Weisse Haus korrigiert die Meldung über die Tötung bin Ladens beim Einsatz der US-Spezialkräfte – TELEGRAPH

Die Behauptung, der Al-Qaida-Führer sei erschossen worden, als er mit einer automatischen Waffe auf den Kommandotrupp feuerte, wurde vom Sprecher des Präsidenten Barack Obama dahingehend korrigiert, dass bin Laden “unbewaffnet” gewesen sei. Auch die dramatisierende Behauptung, bin Laden habe eine seiner Frauen als “menschlichen Schutzschild” benutzt und sie gezwungen, ihr Leben zu opfern, erwies sich als unzutreffend. Die Frau hat überlebt und wurde mit mehreren der Kinder des Terroristen gefangen genommen.

In einem peinlichen Rückzieher gab Jay Carney, der Pressesekretär Barack Obamas, zu, dass die zunächst hauptsächlich von John Brennan, dem US-Chefberater für Terrorbekämpfung, verbreitete Version zu “voreilig” gewesen sei.

Die Kehrtwendung brachte den USA den Vorwurf ein, getrickst zu haben; die US-Regierung ist aufgefordert, das bei dem Überfall in der pakistanischen Stadt Abottabad aufgenommene Video und Photos von der Leiche bin Ladens zu veröffentlichen, um neuen Verschwörungstheorien vorzubeugen.

Beispiel 2
Sogar das Pentagon distanzierte sich von dem Zirkus, den das Weisse Haus veranstaltete. Es folgt ein Zitat aus einer Veröffentlichung des Verteidigungsministeriums mit dem Titel “The Bin Laden Information Drought” (Nur dürre Informationen über bin Ladens Tod, Artikel unter www.dodbuzz.com/2011/05/04/the-bin-laden-information-draught/)

„Niemand ist traurig darüber, dass bin Laden tot ist. Aber jedes Mal, wenn Washington Detailangaben zu dem Geschehen ändert, beschädigt es die Glaubwürdigkeit der ganzen Story. Und anstatt die nach Informationen hungernden Reporter zu füttern, lassen die Offiziellen sie darben: Das Pentagon hat heute schon zum zweiten Mal in Folge seine regelmäßige Pressekonferenz ausfallen lassen, obwohl das Weisse Haus fragende Reporter an das Verteidigungsministerium verwiesen hat.“
Ich will jetzt nicht schon wieder das Gleiche tun, was ich und andere bereits nach dem 11.9. für notwendig gehalten haben und erneut eine ständig wachsende Liste der unzähligen Unstimmigkeiten anlegen, die laufend bekannt werden. Ich will nicht die ganze Arbeit wiederholen, die neben mir auch Michel Chossudovsky und Paul Thompson in die von den Geheimdiensten erfundene Sagengestalt Osama bin Laden gesteckt haben. Diese Recherchen sind alle sorgfältig in meinen Buch “Crossing the Rubicon” (Das Überschreiten des Rubicon) dokumentiert.

Da die Welt jetzt aber erneut naheliegende Fragen stellt und die Bin-Laden-Story immer unglaubwürdiger wird, möchte ich wenigstens darauf hinweisen, dass die hartnäckige Weigerung Barack Obamas, ein Photo von der Leiche bin Ladens zu veröffentlichen, alle Alarmglocken schrillen lassen sollte. In der Vergangenheit wurde es als unverzichtbare Notwendigkeit angesehen, dem Ausland Photos von der Leiche Josef Goebbels, Hermann Görings oder Saddam Hussein zu präsentieren. Niemand hat das für unzulässig gehalten. Deren Körper waren alle noch intakt, ich sollte aber vielleicht noch hinzufügen, dass damals auch die Glaubwürdigkeit der US-Regierung und das Ansehen des Dollars noch etwas intakter als heute waren.

In einem Lauftext auf CNN habe ich gelesen, dass George W. Bush es abgelehnt hat, gemeinsam mit dem Präsidenten Obama bei einem für geplanten PR-Auftritt am “Ground Zero” zu erscheinen. Sogar Bush hat es diesmal vermieden, das schwarzes Loch zu besuchen. Wir konnten dann lesen, dass die Pläne für die PR-Show aufgegeben wurden, weil wohl jemand dem Präsidenten gesagt hat: „Lass den Scheiss und mach es schlicht!“ Obama legte nur einen Kranz nieder, hielt den Mund und machte sich schnell wieder davon.

Je mehr Kapital Barack Obama aus dem 11.9. zu schlagen versucht, desto unglaubwürdiger macht er sich bei Menschen und Regierungen auf der ganzen Welt, die begriffen haben, dass die Story vom 11.09. eine Lügengeschichte ist, die lange vor den Anschlägen erdacht wurde.

Das Interview, das ich einem deutschen Radiosender gab, den vor allem Intellektuelle und Akademiker hören, fand etwa eine Woche vor der Verkündung von Osama bin Ladens Tod statt. Es ist ein wirklicher Beweis dafür, dass fast die ganze Welt auf den Einsturz des um den 11.09. errichteten Lügengebäudes wartet, dessen Trümmer uns zu begraben drohen.

Die Menschen glauben Lügen nur, wenn es ihnen dadurch besser geht. Wenn es ihnen schlechter geht, fangen sie an, unbequeme Fragen zu stellen. Und wenn ihr Leben aus den Fugen gerät, wollen sie nicht nur Antworten hören, sie beginnen auch nach möglichen Schuldigen zu suchen. Das ist das Schwimmbad voller Benzin, in dem Barack Obama mit Streichhölzern spielt.

Wenn die US-Regierung nicht umgehend einen umfassenden Rückzug aus Afghanistan ankündigt, wird die Welt nicht mehr aufhören, unbequeme Fragen zu Osama bin Laden zu stellen, weil unsere Lebensbedingungen von Tag zu Tag schlechter und nicht etwa besser werden. Und jedes Mal, wenn Mister Obama sich über den 11.09. auslässt, giesst er mehr Benzin ins Becken und greift nach einer neuen Schachtel Streichhölzer.

Es ist nicht meine Schuld. Barack Obama selbst hat den 11.09. wieder in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt. Die Mainstream-Medien können nicht so tun, als ginge sie dieses absurde Theater nichts an; sie sind so in die Ecke gedrängt, dass sie schon einige auch für sie unangenehme Fragen stellen mussten. Sie haben sich schliesslich dadurch mitschuldig gemacht, dass sie seit zehn Jahren Lügen kaschieren und verbreiten und Verbrechen wie Mord und Hochverrat decken.

Übersetzung: Wolfgang Jung, Luftpost-kl.de