Geld als Schuld
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Zur Textversion: "Geld regiert die Welt"

14 Kommentare:
Die Zineszinsbegründung für Infaltion, oder die Ausweitung der Geldmenge ist schlicht flasch. Bitte “Mathematical Flaw” (S.24) des folgenden Links lesen.
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6a/CRS_FRBSF_Myth_Reality.PDF
Die Arbeit geht für den US Congress auf die Mythen über die Fed ein und räumt mit den Vorurteilen auf (Fed wird von den Privatbanken gehalten, etc.).
Aus dem oben aufgeführten Link:
“This theory starts with the observation that money in the United States (and most other countries) is placed into circulation through the purchase of interest-bearing debt.
To inject money into the economy, the Fed buys federal securities, thereby acquiring an asset that pays interest.(…)
This means that for every dollar of money, there is a corresponding dollar of interest-bearing debt. As a consequence of this arrangement, the argument goes, there is only enough money to pay off the principal of existing debt; there can never be enough to pay the interest that accrues on that principal.
If there is to be enough money to handle interest payments in the economy, the theory continues, more borrowing must occur to generate the extra money. Of course, additional borrowing under this arrangement would mean even more interest that cannot be paid out of the existing money supply.
Just to keep the money supply constant under the system, according to this line of reasoning, debt must grow by the rate of interest. Since the economy grows over time, debt must grow at even a higher rate. As compounding occurs, the result is an explosive growth of debt. Thus, the argument is, policy must actually encourage households and businesses to take on new debt just to keep the money supply from shrinking.”
Das ist ja die Theorie des Films (bzw. ein eleganter populärer Irrtum im Bezug auf die Fed/ECB) …
Im Verlauf des Textes wird aufgezeigt, warum das nicht der Fall ist und warum es nicht zu einer Zins-Inflations-Schulden-Spirale kommt.
Ich denke, dass das absolut wichtig ist zur Kenntnis zu nehmen, da sie ansonsten die Fehler der Politiker oder in die Probleme in der Wirtschaft, einfach auf das “fehlerhafte” Geldystem abwälzen können.
Mfg Knut
Was für ein Mythos oder Vorurteil sollte es sein die FED als privat zu bezeichnen. Sie ist privat und ihre wichtigsten Aktien-Besitzer sind oder waren:
· Rothschild Banken aus London und Paris
· Lazard Brothers Bank aus Paris
· Israel Moses Seif Bank aus Italien
· Warburg Bank aus Amsterdam und Hamburg
· Lehmann Bank aus New York
· Khun Loeb Bank aus New York
· Rockefellers Chase Manhattan Bank aus New York.
· Goldman Sachs Bank aus New York
Die Besitzverhältniss können sich vielleicht geringfügig geändert haben, ändern aber nichts an der "Privatheit" der FED.
Zu den Zinsen:
Die Summe der von der deutschen Volkswirtschaft, einschließlich der Konsumenten jährlich aufzubringenden Kreditzinsen sowie der Zinsen aus Grundbesitz (Gewinne aus Vermietung/Verpachtung) wird auf jährlich rund 600 Milliarden Euro geschätzt.
Es wäre allerdings grober Unfug, daraus zu schließen, die Verschuldung müsse zurückgeführt werden. Geld ist in unserem System an die Existenz von Schulden gebunden, Schulden, deren Zinsen nur bezahlt werden können, wenn zusätzliches Geld mit Hilfe zusätzlicher Verschuldung geschaffen wird.
Das ist das Problem und vor diesem Problem verschließt die ganze Welt die Augen - solange, bis die unbeherrschbare Sprengkraft einer auf immerwährendem exponentiellen Wachstum aufgebauten Milchmädchenrechnung das System vollständig zusammenbrechen läßt und erneut unendliches Unglück und Not in unsere Welt bringt, der es eigentlich an nichts zu fehlen bräuchte.
Ja eben, Milchmädchenrechnung! Ab S. 21 (mathematical flaw)
Die Theorie (Milchmädchenrechnung) geht ja so:
Ein Kredit K wird vergeben sagen wir: K=100 für den Zinsen: Z=10 gezahlt werden müssen.
Es existiert in der Wirtschaft jedoch nur genug Geld (100) um den Kredit zurückzuzahlen, nicht jedoch die Zinsen. Um die Zinsen zurückzuzahlen muss neues Geld geschaffen werden – wieder über einen Kredit, der dann wieder neue Zinsen mit sich bringt und wiederum neue Geldschöpfung erfordert, usw. - eine sich aufblähende Zins-Schulden-Spirale entsteht (zumindest in der Theorie)
Der entscheidende Fehler in dieser „eleganten“ Überlegung ist, dass die gezahlten Zinsen nicht einfach verschwinden, also der Wirtschaft entzogen werden (und die bösen Banker wie Dagobert ihr Geld hörten, um darin zu schwimmen). Die Banken bezahlt damit ihre Angestellten, bauen teure Hochhäuser in Frankfurt oder hängen sich einen Picasso in die Lobby (nicht toll, aber immerhin kann sich dann der Picasso-Besitzer einen neuen Mercedes kaufen, der dann wieder von „normale“ Menschen zusammen geschraubt wird – d.h. wenn man auch etwas sauer sein kann, dann auf die Ungleichverteilung von Vermögen und unser marodes Bildungswesen, das diese Strukturen zementiert – na ja anderes Thema), bzw. der Kreditgeber (bzw. Anteileigner der Bank) baut sich ein neue Villa, das von der Firma gebaut wird, dass den Kredit aufgenommen hat.
Die Fed selbst gibt ihre Gewinne fast komplett ans US Schatzamt weiter, das das Geld dann auch wieder ausgibt, d.h. die Geschäftsbanken machen da nicht die dicken Gewinne, sondern bezahlen vor allem ihre Mitarbeiter in den Feds – und das sind keine Multi-Milliardäre (hab gerade keinen Link, aber die einzelnen Fed’s veröffentlichen diese Zahlen irgendwo auf ihren Internetseiten)
Vielleicht noch ein anderen interessanter Link:
http://famguardian.org/Subjects/MoneyBanking/FederalReserve/FRconspire/antidote.htm
(obwohl ich die Internet-Plattform ein bisschen merkwürdig finde: christlich, rechte Seit – hab den Verfasser aber mal gegoogelt und er scheint kein jüdischer Agent im Auftrag des Kapitals zu sein – ansonsten gilt ja immer noch der Congress Report)
Mit der Fed und den privaten Anteilseignern hast du allerdings Recht – das war nicht glücklich ausgedrückt von mir …
Man muss aber festhalten, dass die Fed halb privat UND halb staatlich ist – wichtig ist dabei, dass gerade das oberste Entscheidungsgremium von der Politik/dem Präsidenten besetzt wird und durch den Senat bestätigt werden muss (das EZB-System gefällt mir allerdings besser) …
http://www.federalreserveeducation.org/fed101/structure/
Offizielle Antwort auf der Fed NY Seite:
QUESTION
Who owns the Federal Reserve?
ANSWER
The Federal Reserve System is not "owned" by anyone and is not a private, profit-making institution. Instead, it is an independent entity within the government, having both public purposes and private aspects.
As the nation's central bank, the Federal Reserve derives its authority from the U.S. Congress. It is considered an independent central bank because its decisions do not have to be ratified by the President or anyone else in the executive or legislative branch of government, it does not receive funding appropriated by Congress, and the terms of the members of the Board of Governors span multiple presidential and congressional terms. However, the Federal Reserve is subject to oversight by Congress, which periodically reviews its activities and can alter its responsibilities by statute. Also, the Federal Reserve must work within the framework of the overall objectives of economic and financial policy established by the government. Therefore, the Federal Reserve can be more accurately described as "independent within the government."
The twelve regional Federal Reserve Banks, which were established by Congress as the operating arms of the nation's central banking system, are organized much like private corporations--possibly leading to some confusion about "ownership." For example, the Reserve Banks issue shares of stock to member banks. However, owning Reserve Bank stock is quite different from owning stock in a private company. The Reserve Banks are not operated for profit, and ownership of a certain amount of stock is, by law, a condition of membership in the System. The stock may not be sold, traded, or pledged as security for a loan; dividends are, by law, 6 percent per year.
Warum es wichtig ist, dass die "Tagespolitik" nicht in die Zentralbank eingreifen kann - sie also "relativ" unabhängig sein sollte, hat starke Ähnlichkeit zu einem Verfassungsgericht (kann ich gerne mal erläutern ...)
Hier noch ein interessanter Artikel von von Edward Griffin (selbst ein Verschwörungstheoretiker und Autor des Buches "The Creature from Jekyll Island"): http://www.freedom-force.org/freedomcontent.cfm?fuseaction=meetflaherty&refpage=issues
Ich stimme mit ihm in keinster Weise überein, aber selbst er glaubt, dass dieser Zinses-Zins Gedanke ein Mythos ist:
Flaherty: Hypothesis: All money is created only when someone takes out a loan. Therefore, there can never be enough of this debt-money in circulation to repay all principal and interest. This imbalance causes inflation, financial crises, social maladies, and will eventually destroy the economy unless there is a massive injection of “debt-free” money. This idea is from Dr. Jacques Jaikaran’s book, The Debt Virus. (...)
My reply: I object to being lumped together with other analysts on this issue. I did not write The Debt Virus, I wrote The Creature from Jekyll Island. On page 191, I explained why I consider the claim that there is not enough money to pay off interest to be a myth
Du tust gerader so als sei das Zinses-Zins-System ein Naturgesetz und alles andere "Milchmädchenrechnungen". Dabei kann, wer will, heute sehen wohin dieses ausgeklügelte System führt. Wenn über 90 Prozent des weltweiten Finanzkapitals keinen realen Gegenwert mehr hat, ist das eben auch eine Folge des Zinses-Zins. Wer glaubt, "Geld" mit "Geld" verdienen zu können, ohne das dies nicht zu schädliche Folgen für die Wirtschaft führt, irrt sich gewaltig. Es sei denn, es ist Teil einer Strategie die Menschen weiter darüber zu täuschen, daß es sich um ein raffiniertes Ausbeutersystem handelt. Ernsthafte Krisen, wie die gegenwärtige, wird man letztendlich durch Krieg und/oder Währungsreformen versuchen zu lösen. Auch da wird es Gewinnler geben, vielleicht 3 Prozent der Menschen. Ungefähr so viele wie bei den "Gewinnern" des Zinses. Der Rest sind Verlierer.
Zur FED:
Das Privilegium für eine private Bank, denn das ist die FED, nicht nur Giralgeld aus dem Nichts zu schaffen, sondern auch noch das gesetzliche Zahlungsmittel, US-Dollar-Banknoten, und diese gegen Schuldverschreibungen an die USA, sowie andere Staaten und andere Banken abzugeben, ist ist in dieser "Privatheit" einmalig. Dafür hat dieses private Kartell im Lauf seiner Geschichte aus dem Nichts Billionen von Forderungen geschaffen, für die es permanent Zinsen kassiert und die Höhe des Zinses setzt die private FED fest.
Mit Zinsen, das gilt nicht nur für die FED, wird permanent Kaufkraft von Bürgern abgeschöpft und zum Finanzkapital umverteilt. Über Kreditzinsen, wie über die Steuern, die als Zinsen für die riesigen Staatsschulden zum Finanzkapital umgeleitet werden. Allen voran die FED.
Und du suggerierst, dass es eine Kaste von Superreichen gibt, die alle Fäden in der Hand halten und den Zinses-Zins „erfunden“ haben (oder zumindest das System erhalten), um ihren Reichtum zu sichern – notfalls über Krieg und Währungsreform (Orwell lässt grüßen)…
Tut mir leid, an so eine Monokausalität glaub ich genauso wenig, wie an die Illuminati oder dass die Amis die Mondlandung im Studio gedreht haben…
Die Fed ist teilweise privat, aber die Entscheidung über den Leitzins wird von Leuten getroffen, die durch die Politik eingesetzt wurden (Greenspan war sicherlich mehr mit der Privatwirtschaft, bzw. den Banken verbunden, als Bernake oder gar Volcker, aber die Entscheidung für ihn und gegen Volcker lag an den Republikanern - gewählte Vertreter des Volkes - wenn auch mMn keine tollen, objektiven Vertreter) … und die Zinseinnahmen der Fed (wie schon oben erwähnt) werden (fast) komplett an den Staat (Schatzamt) ausgeschüttet und gehen eben nicht an die Privatbanken …
Es ist ohne Frage verdammt viel schief gelaufen im Bankensektor und der Staat muss in diesem Bereich sicherlich viel mehr eingreifen, als er es in der Vergangenheit getan hat: Paul Krugman fordert beispielsweise: Macht das Bankengeschäft wieder langweilig! Wilhelm Buiter verlangt: Overreguled now – also lieber jetzt ein bisschen zuviel regulieren und später nachbessern, solange die mächtige Bankenlobby (die es durchaus gibt) geschwächt ist, Mark Thoma schreibt fast wöchentlich, dass ein „Schattenbanken-Sektor“ entstanden ist (Hedgefonds, etc.), der sich über die Jahre der Regulierung entzogen hat - diesen gilt es wieder unter Kontrolle zu bringen … das heißt aber nicht, dass es ein Kartell oder eine Verschwörung gibt (am besten noch weltweit), die das Ganze gezielt steuert, um sich zu bereichern (auch wenn Gier sicherlich ein Grund für den ganzen Mist ist) ...
Was dich doch stutzig machen müsste, ist die Tatsache, dass die EZB eine vergleichbare Strategie fährt wie die Fed, obwohl sie vom Eigentumsverhältnis her komplett staatlich ist. Und wenn man sich ein bisschen mit der Theorie von Zentralbanken auseinander setzt (Inflationssteuerung über den Zins, usw.) und kein Fan von Mises ist, dann erscheinen die meisten Entscheidungen der Fed, ECB & Co. logisch/vertretbar - nicht immer 100% wünschenswert, aber unter den Umständen und dem gegebenen theoretischen und empirischen Wissenstand durchaus sinnvoll …
Es gibt auch eine ganze Reihe von linken Ökonomen die tiefe Einsichten in die Zentralbanken besitzen und trotzdem nicht gleich „Verschwörung“ schreien...
Und dass die Geschäftsbanken (zumindest) beratend in der Politik mitwirken ist nicht verwunderlich … das gibt es "leider" überall: Ärzte sitzen in den Aufsichtsgremien von Krankenhäusern, obwohl sie den „Kunstfehler“ begangen haben, NASA Ingenieure arbeiten immer noch am Spaceshuttle, obwohl die Challanger abgestürzt ist, usw. Solche Verquickungen von Interessen und Entscheidungsmacht lassen sich nie ganz ausschließen – auf der einen Seite braucht man die Expertise, aber auf der anderen Seite muss man immer die Interessen berücksichtigen …
Ich suggeriere nicht nur, das es eine Kaste von Superreichen gibt, es ist eine Tatsache. Damit meine ich nicht die "Ackermänner" dieser Welt sondern deren Auftraggeber. Und die FED ist nicht teilweise privat sondern ganz privat. Ob die ähnliche Strategien wie die EZB fährt oder nicht, ist insofern uninteressant, als man Privatiers nicht die Entscheidungshoheit über das Wohl und Wehe von Gesellschaften überlassen sollte. Hat eben nichts mit Demokratie zu tun, sondern das ist schlicht und einfach die Diktatur des Kapitals.
Privatiers arbeiten per Definition zum Wohl der eigenen Vermögensvermehrung, nicht zum Wohl der Allgemeinheit. Eine Kernaussage des Kapitalismus.
Behalte gern Deine Meinung, ich teile sie nicht. Übrigens, Verschwörungen finden immer dort statt, wo Du sie nicht vermutest.
http://principiis-obsta.blogspot.com/2009/03/der-staat-wird-von-den-banken.html
http://www.goldseiten.de/content/kolumnen/artikel.php?storyid=611
http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/huber/0405.pdf
„Übrigens, Verschwörungen finden immer dort statt, wo Du sie nicht vermutest.“
Wundervoller Satz: Weil sie so verschworen sind - die Superreichen - gibt es eben keine klaren Beweise, sondern nur (vermeintliche) Indizien. Dadurch wird alles zu einer Meinung, bzw. einer Frage des Glaubens – genau wie bei der Frage nach der Existenz von Gott (hier der Verschwörung) stehen sich beiden Seiten unvereinbar gegenüber:
Auf der einen Seite die (mir zu) einfache Idee von einigen, wenigen Superkapitalisten die Welt in ihren Klauen halten und dadurch ihren Reichtum sichern und auf der anderen Seite die Idee einer komplexen Welt, die zu verworren, zu kompliziert ist, als dass es so etwas geben könnte - stattdessen ein „planloser“ Entwicklungsprozess der Menschheit, den es zu gestallten gilt und mMn geht es zumindest teilweise in die richtige Richtung:
http://www.youtube.com/watch?v=hVimVzgtD6w
Kritik von einigen sehr linken Kummpels bei dem Video nehme ich mal vorweg – das sind die Quandts (es richt schon wieder nach Verschwörung) und die Daten sind ungenau, bzw. nur Durchschnitte (jaja, aber trotzdem mal anschauen …)
Ich poste noch einen weiteren sehr interessanten Artikel über die Eigentumsrechte der Fed - der ist mir zu (neo-)liberal (bzw. marktgläubig), aber dennoch geht er sehr anschaulich auf die „Schwächen“ der Fed-Conspirancy ein, sodass sich jeder seine eigene Meinung bilden kann:
http://www.libertyunbound.com/archive/2004_10/woolsey-fed.html
The conspiracy theorists have a point regarding the ownership of the Federal Reserve. The Federal Reserve system is made up of twelve Federal Reserve banks. According to the Atlanta Federal Reserve bank, "They were to be quasi-private bankers' banks, owned by the member banks, which would buy all the stock of the Reserve Banks and receive dividends for it." […]
All member banks are U.S. chartered banks — chartered by the federal government as national banks, or by one of the states. However, the stockholders of the various banks can be U.S. citizens or foreigners.
So, private investors, including foreigners, own the member banks which in turn seem to own Federal Reserve banks. That is the element of truth in the conspiracy theory.
The member banks' "ownership" of the Fed is consistently described as "quasi," technical, or nominal. The key reason is that owning stock in a Federal Reserve bank does not provide the usual benefits of stock ownership.[…]
The Board of Governors is clearly a federal government agency [quasi das Management der Fed]. Its members have substantial independence from the president and Congress because of their long terms — less than federal judges, but more than those serving on most federal regulatory commissions. [analog zu einem Verfassungsgericht, das ja auch nicht direkt vom Volk gewählt wird]
Fazit: Ja, die Fed ist „quasi“ im Privatbesitzt, allerdings nicht im herkömmlichen Sinne, da alle Freiheiten, die eigentlich mit Privatbesitz verbunden sind, nicht vorhanden sind – Besonders wichtig: Das „Managment“ der Fed wird durch die Regierung/Senat eingesetzt (und gefeuert).
Oder aus dem Artikel:
Do shady international bankers control the Federal Reserve? Perhaps, but not because they "own" the Federal Reserve system. The politicians have control, in the same sense that they control the federal judiciary. Government appointees make up the majority of the Open Market Committee and those same appointees have an effective veto in selecting the Federal Reserve presidents who make up the remainder of the body. Further, they appoint one-third of each Federal Reserve bank's board of directors, which in turn choose those presidents.
Der Artikel geht auch auf einige falsche Aussagen aus deinen Links ein:
z.B. Edward C. Griffin.
"Wir reden über die Tatsache, dass die Banken Geld aus dem Nichts kreieren und dann darauf Zinsen erheben. Und das ist der grundlegende Betrug."
Kein Betrug, nur komplizierter als Goldmünzen ...
[Dadurch wird alles zu einer Meinung, bzw. einer Frage des Glaubens – genau wie bei der Frage nach der Existenz von Gott]
Der Satz war gut, Knut.
Es ist ja so, dass unser Finanzsustem nur auf Glauben gebaut ist. Nämlich auf den naiven Glauben von 99 Prozent der Menschen, die noch immer an das Märchen glauben, die Banken würden nur ihnen anvertraute Einlagen ausleihen. Ohne Schulden kein Geld. Und wenn alle Schulden getilgt würden, wäre auch das Geld weg. Mit Hilfe kreativer Buchführungsregeln ist nichts einfacher als Geld aus dem Nichts zu schaffen. Geld ist ein schlichter Wechsel auf die Zukunft, mit dem religiösen "Glauben" behaftet, die Zukunft würde ihn einlösen. Geld entsteht in dem Augenblick wo die Banken einen Kredit bewilligen. Dieser Kredit ist eben nicht durch "vorhandenes" Geld gedeckt. Wenn Guthaben und Schulden bilanziert werden, ist die Summe immer Null, wie in jeder anderen Bilanz. Das solltest Du eigentlich wissen. Mach Dir mal bei Gelegenheit Gedanken über die selbstzerstörerischen Tendenzen des Kapitalismus, und warum er seine Zukunft bereits weitgehend hinter sich hat. Da "helfen" auch die momentanen Kriege um Naturressourcen, die der Kapitalismus führt, auf Dauer nicht. Allerdings kann uns der gesamte Planet dabei um die Ohren fliegen.
Wie wohlhabende Privatiers ihr Vermögen durch Zinszahlungen der Gesellschaft (Staat) vermehren, (nicht nur Zinsen), kannst Du am Fakt festmachen, dass den 1,5 Billionen Staatsschulden fünf Billionen privates Geldvermögen gegenübersteht. Und die Hälfte davon gehört einigen Wenigen.
Mowitz, deine Weltanschauung hat ja schon quasi-religiöse Züge. Ohne einen festen Glauben geht das wohl nicht, denn die Fakten unterstützen deine These nicht.
Wie die meisten gängigen Verschwörungstheorien greifst du dir ein paar Details heraus, stellst sie neu zusammen und schließt daraus krude Schlußfolgerungen.
Wenn der Staat 1,5 b Schulden hat und dem 5 b privates Vermögen gegenüberstehen, wer schuldet denn dann deiner Meinung nach die Differenz?
Die "Anonymen" sind immer die besten Pappnasen.
Tja, was glaubst Du wohl selbst? Ohne staatliche Verschuldung keine privaten Vermögen. Nicht in dieser Größenordnung und nur in einigen wenigen Händen. Bevor Du das nächste mal antwortest, empfehle ich Dir, Dich ein wenig mit dem Thema "Geldschöpfung" zu beschäftigen. Siehst Du, auch hier ein "quasi-religiöser" Begriff, der aus der Wortschöpfungskiste monetärer Scharlatane stammt. Und die können sich sicher sein, Du bist so ein Beispiel, das die Leute im Grunde nicht begreifen wie sie mit der Geldschöpfungsmethode der Banken über den Tisch gezogen werden.
Praktisch überall auf der Welt ist Geld heutzutage ein immaterielles Gut in der Ausprägung eines normierten Leistungsversprechens, das als nackte Information in den Salden der Bankkonten auftritt.
Die entstandenen - und weiterhin entstehenden Ansprüche des Geldvermögens auf Geld, dem am Gütermarkt kein Gegenwert gegenübersteht, hat uns die jüngste Blase beschert, lässt die Realwirtschaft schrumpfen und dieses Wirtschaftssystem ist nicht einmal in der Lage grundlegende, materielle Bedürfnisse der Menschheit zu befriedigen. Nicht nur nicht in der Dritten Welt, sondern eben auch hier. Die Zahl der Obdachlosen in Deutschland liegt nach Schätzungen der Wohlfahrtverbände bei 600.000 Menschen. Dem Staat, der sonst alles von den Bürgern wissen will, passt wohl eine amtliche Statistik nicht in den neoliberalen Kram und stempelt sie gerne als "selbstverschuldete" Schicksale ab.
Dabei resultiert das "Fehlen" der Güter und Leistungen in der Wirtschaft nicht aus der Faulheit der Beschäftigten oder daraus, dass der Staat und der Kleine Mann über ihre Verhältnisse gelebt hätten, sondern die Ursache ist darin zu finden, dass ein Großteil der Vermögen eben nicht aus produktiver Leistung, sondern aus weitestgehend leistungsfreien Einkommensquellen wie Zins, Pacht, Raub, Betrug, Erpressung, Wucher, überhöhten Gewinnen, zu niedrigen Löhnen und überhaupt aus der Nutzung jeglicher Chance entstanden sind, am äußersten Rande und auch außerhalb der Legalität Profite zu machen.
Hi, Die Videos kann man nicht mehr anschauen, Zensur?
http://nattvandare.blogspot.com/2009/03/money-as-debt.html#comment-form
Hi, Danke für den Hinweis. Ich nehme an, dass es sich um Zensur handelt. Muss mal morgen näher untersuchen. Bin jetzt zu müde.
Das Problem ist gelöst. Nochmals Danke für den Hinweis.
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