Samstag, 10. Januar 2015

Jahresausblick: 2015 wird sich alles um Iran, China und Russland drehen

Von Pepe Escobar, Sputnik
Schnallen sie sich bitte an! 2015 wird ein Wirbelsturm werden, in dem China, Russland und Iran mit dem von mir so genannten Imperium des Chaos konfrontiert werden. Alles wird sich um die Integration Eurasiens drehen, während die USA zunehmend aus diesem Raum verdrängt werden. Wir werden komplexe geopolitische Prozesse erleben, die die Vorherrschaft des Dollars als Reservewährung und vor allem seine Position als Standardwährung für Ölgeschäfte untergraben werden.

Trotz all der enormen Herausforderung, denen sich die Chinesen stellen müssen, lassen sich in Peking ohne weiteres eindeutige Merkmale einer selbstsicheren und selbstbewussten, vollentwickelten wirtschaftlichen Supermacht entdecken. Präsident Xi Jinping und die gegenwärtige chinesische Führung werden weiterhin viel Energie in die Stadtentwicklung sowie den Kampf gegen Korruption auch in den höchsten Etagen der Kommunistischen Partei Chinas lenken. Auf der internationalen Ebene werden die Chinesen ihr Projekt neuer „Seidenstraßen“ - zur See wie auf Land - noch schneller mit überwältigender Kraft weiter vorantreiben, die Grundlage der langfristigen Strategie Chinas, einen zusammenhängenden Handels- und Wirtschaftsraum in Eurasien zu schaffen.

Die globalen Ölpreise werden bis auf Weiteres niedrig bleiben. Es werden keine Wetten darüber angenommen, ob es in diesem Sommer zu einem Abkommen im Atomstreit zwischen Iran und den P5 + 1 kommt. Werden die Sanktionen gegen den Iran aufrecht erhalten (tatsächlich handelt es sich um Krieg mit wirtschaftlichen Mitteln) und die Wirtschaft des Landes weiterhin ernsthaft beschädigen, wird die Reaktion Teherans entschlossen sein und auf die weitere Annäherung des Landes an Asien - und nicht an Europa - abzielen.

Ungeachtet der Frage, wie er zuwege gebracht wurde, steht fest, dass der gegenwärtige finanziell/strategische Verfall des Ölpreises ein direkter Angriff gegen (wen sonst?) Iran und Russland ist.

Washington weiß genau, dass ein umfassendes Abkommen mit dem Iran nicht ohne die Hilfe Russlands erreicht werden kann. Ein solches Abkommen wäre der einzige - ich wiederhole - der einzige außenpolitische Erfolg der Regierung Obama. Eine Rückkehr zur Hysterie von „Bomb Iran“ würde nur den sprichwörtlichen üblichen (neokonservativen) Verdächtigen in den Kram passen. Es ist kein Zufall, dass sowohl Iran als auch Russland Ziel westlicher Sanktionen sind. Ungeachtet der Frage, wie die gegenwärtigen Ölpreise zustande kamen, steht fest, dass der finanziell/strategische Verfall des Ölpreises ein direkter Angriff auf (wen anders als) Iran und Russland ist.

Der abgeleitete Krieg

Werfen wir einen Blick auf die wirtschaftlichen Eckdaten Russlands. Die Schulden des russischen Staates betragen nur 13,4% des Bruttosozialprodukts. Das Haushaltsdefizit beträgt 0,5 % des BSP. Wenn wir für die USA von einem BSP von 16,8 Billionen Dollar ausgehen (der Wert von 2013) beträgt das US Haushaltsdefizit 4% des BSP (im Vergleich zu 0,5% für Russland). Die Federal Reserve Bank ist im Grunde ein privates Unternehmen, dessen Eigner private Banken in den USA sind, auch wenn sich die Fed als staatliches Unternehmen ausgibt. Die gesamten Schulden der öffentlichen Hand in den USA entsprechen im Steuerjahr 2014 beeindruckenden 74% des BSP. Russlands Verschuldung liegt bei nur 13,4%.

Die wirtschaftliche Kriegserklärung durch USA und EU gegen Russland - über den Wertverlust des Rubels und den Angriff mit Öl-Derivativen - waren im wesentlichen Machenschaften mit Finanzderivativen. Solche Derivative können - theoretisch - bis ins Unendliche vervielfältigt werden. Händler dieser Papiere attackierten sowohl den Preis des Rubels als auch den Ölpreis, mit dem Ziel die russische Wirtschaft zu zerstören. Das Problem dabei ist, dass die russische Wirtschaft gesünder finanziert ist als die der USA.

Wenn man in Rechnung stellt, dass diese überraschende Operation Russland schachmatt setzen sollte, war Moskaus Verteidigungsstrategie gar nicht so schlecht. An der Hauptfront, der Energie, verbleibt das Problem auf der Seite des Westens und nicht bei Russland. Wenn die EU nicht kauft, was Gazprom anbietet, wird sie zusammenbrechen.
Moskaus Hauptfehler war, zuzulassen, dass Russlands Industrie mit in Dollar gehandelten Krediten finanziert wurde. Wir reden über eine monströse Schuldenfalle, die vom Westen mit Leichtigkeit manipuliert werden kann. Moskaus erster Schritt sollte es sein, die russischen Banken gründlich zu überprüfen. Russlands Unternehmen sollten ihre Schulden im eigenen Land aufnehmen und ihr Auslandsvermögen verkaufen. Moskau sollte auch über ein System von Maßnahmen zur Währungskontrolle nachdenken, damit der Basis-Zinssatz zügig gesenkt werden kann.

Man sollte nicht vergessen, dass Russland immer ein Moratorium auf Schulden und Zinsen erklären kann, was eine Summe von über 600 Milliarden Dollar zum Gegenstand hätte. Das würde das Bankensystem der ganzen Welt bis ins Mark erschüttern. Nennen wir es eine unverhohlene Aufforderung an USA/EU, den Wirtschaftskrieg einzustellen.

Russland ist nicht auf den Import irgendwelcher Rohstoffe angewiesen. Wenn nötig, kann es mit Leichtigkeit jegliche importierte Technologie selbst zuwege bringen. Und vor allem kann Russland durch den Verkauf von Rohstoffen ausreichend Kredit in US Dollar oder Euros generieren. Die Einnahmen des Landes durch den Verkauf seiner Rohstoffe oder hochentwickelter Militärtechnologie mögen zurückgehen. Dennoch werden sie den selben Ertrag in Rubel erbringen, da der Rubel gleichfalls an Wert verloren hat.

Importe durch russische Produktion zu ersetzen macht Sinn, ganz und gar. Es wird eine unvermeidliche Phase der „Anpassung“ geben - aber die wird nicht allzu lange dauern. Deutsche Autohersteller können beispielsweise ihre Fahrzeuge aufgrund der Schwäche des Rubels in Russland nicht mehr verkaufen. Das bedeutet, dass sie ihre Produktion dorthin verlagern müssen. Wenn sie das nicht tun, wird Asien - von Südkorea bis China - sie vom Markt fegen.

Bär und Drache auf dem Beutezug

Alles in allem macht die wirtschaftliche Kriegserklärung gegen Russland durch die EU keinen Sinn. Russland kontrolliert direkt oder indirekt den größten Teil von Öl und Gas zwischen Russland und China: ungefähr 25% der Weltförderung. Der Nahe Osten wird weiterhin ein Unruheherd sein. Afrika ist instabil. Die EU tut, was sie kann, um ihren verlässlichsten Versorger mit fossilen Brennstoffen loszuwerden und bringt Moskau dazu, die Energieströme in Richtung China und Asien umzulenken. Was für ein Geschenk an Peking, das obendrein die Bedrohung des Landes durch die US-Navy mit ihrer „Eindämmungspolitik“ auf hoher See deutlich verringert!

Es bleibt eine unausgesprochene Wahrheit in Peking, dass ein Imperium des Chaos, das zunehmend die Kontrolle verliert und Unwetter in den Beziehungen zwischen der EU und Russland anweist, bei den Chinesen weiter große Besorgnis auslöst. Letztlich wird Peking es nicht zulassen, in eine Lage zu geraten, in der die USA es von Energie-Importen abschneiden könnte - wie es Japan im Juli 1941geschah, als die USA durch Verhängung eines Öl-Embargos den Krieg erklärten und 92% der Ölimporte des Landes blockierten.

Jeder weiß, dass das Erfordernis für ausländische Produzenten in China selbst zu produzieren, ein entscheidender Faktor für Chinas Aufstieg als Industriemacht war. Täte Russland ihm gleich, könnte die Wirtschaft des Landes umgehend über 5% jährlich wachsen. Das Wachstum könnte sogar noch höher ausfallen, wenn Bankkredite nur für Investitionen in die Produktion vergeben würden.

Nun stellen Sie sich vor, dass Russland und China gemeinsam in eine neue durch Gold, Öl und Rohstoffe gedeckte Währungsunion investieren, die eine echte Alternative zu dem gescheiterten Modell der Schulden-„Demokratie“ darstellt, das von den Herren des Universums von der Wall Street, dem Kartell der westlichen Banken und neoliberalen Politikern propagiert wird. Dies würde dem globalen Süden zeigen, dass das System, Wohlstand und bessere Lebensstandards durch die Verschuldung künftiger Generationen zu finanzieren, nie wirklich funktionieren sollte.

Bis dahin wird ein Sturm unser aller Leben bedrohen - heute und auch morgen. Die Herren des Universums und ihre Kompagnons in Washington werden ihre Strategie nicht aufgeben, Russland zum Schurkenstaat zu erklären, der von Handel, internationalem Finanzaustausch und den westlichen Kreditmärkten abgeschnitten, reif für den „Regime Change“ ist.

Wenn alles nach Plan geht und dies vollbracht ist, wird das nächste Ziel (wer sonst?) China sein. Und Peking weiß das. In der Zwischenzeit sollten wir einige Explosionen erwarten, die die EU bis in die Grundfesten erschüttern. Die Zeit mag knapp werden - aber für die EU und nicht für Russland. Auf jeden Fall wird sich die Entwicklungsrichtung nicht ändern: Das Imperium des Chaos wird langsam aber sicher aus dem eurasischen Raum verdrängt.

Quelle: Tlaxcala

Übersetzt von Hergen Matussik, herausgegeben von Dagmar Henn

Freitag, 2. Januar 2015

Hüte dich EUROPA! - Der 3. Weltkrieg kann Europa ein drittes Mal in einem Jahrhundert zerstören

Von Peter Koenig
Global Research

Washington ist entschlossen, in den Krieg mit Russland zu ziehen. Sein militär-industrieller Komplex verlangt es. Sein Finanzsytem - FED, Wall Street verlangt es. Krieg ist eine Schulden-Maschine. Krieg bringt irrsinnige Summen an Profit. Die europäischen Vasallen machen mit. Es ist Teil des PNAC (Plan für ein Neues Amerikanisches Zeitalter), um die Welt zu übernehmen.

Bilder eines "modernen" Krieges (Zweiter Golfkrieg)
Wikimedia, gemeinfrei
Auf Russland soll China folgen. Das ist der Plan. China wird pausenlos umzingelt. 50% der US-Kriegsflotte ist bereits im Pazifik stationiert, von Japan bis zu den Philippinen und Australien. Bis 2016, hat Obama versprochen, soll die Kriegsmarine im Pazifik zwei Drittel umfassen.

Mitte 2014 hat China die USA als ökonomische Macht überholt. China muss vernichtet werde auf jede denkbare Weise. Egal, dass Russland und China kürzlich eine enge Finanz- und Verteidigungs-Allianz geschlossen haben - die zu vernichten beinahe unmöglich ist.

Es sei denn - und das ist die Crux der Angelegenheit - Washington, ein sterbendes Ungeheuer, das seine Tentakel wild um den Globus schlingt, beginnt den totalen Krieg, zerstört den Planeten, sich eingeschlossen - aber vor allem Europa. Schließlich liegt die USA weit ab. Geschützt durch zwei Ozeane. Kriege von ausländischen Basen aus zu starten ist viel einfacher.

Von NATOs 28 Mitgliedern liegen 26 in Europa, von denen 12 - beinahe die Hälfte - in Osteuropa liegen, Länder, die Teil oder "Dependancen" der ehemaligen Sowjetunion waren. Und dies geschah trotz der Versprechungen Washingtons von damals beim Fall der Berliner Mauer, dass es die NATO nicht ostwärts ausweiten werde. Eine Lüge und reiner Affront gegen Russland.

Diese Provokation wird heute verstärkt durch die verstärkte Bewaffnung der NATO-Basen in Polen und Lettland und durch die Erwägung der NATO von Ukraines Hilferuf - oder vielmehr den Ruf der Nazi-Schurken, die in Kiew von Washington installiert wurden - um NATO-Schutz und der Bitte, so schnell wie möglich ein NATO-Mitglied zu werden.

Poroschenko erklärte, dass seine Regierung (Sic) alles Nötige tun werde, um die neoliberalen NATO-Reformen durchzusetzen, einschließlich die Bündnisfreiheit zu opfern (Neutralität), mit der es nach der Auflösung der SU gegründet wurde. "Neoliberale Reformen" - ähnlich dem Vorschlaghammer der IWF, bedeuten weitere Privatisierung und Diebstahl von Ukraines sozialem Sicherheitssystem, reduzierte Löhne, Pensionen, Gesundheits- und Erziehungs-Leistungen. Eine Katastrophe für das Volk; das geradewegs in das Elend stürzt.

Stellt euch vor, die NATO vor der Tür von Moskau. Wird der Kreml sich einfach verbeugen und das akzeptieren? Kaum. Mit NATO-Basen in 26 europäischen Ländern - ratet - wer wird wohl im logischen Zentrum des nächsten Kriegsschauplatzes liegen?

Merken die Obama-Marionetten das nicht? Haben die Vasallen kein Hirn? Oder würden die feigen Führer sich (sic) nach Florida absetzen, während ihre Völker zu Staub zerschmelzen? Wach auf Europa! Wacht auf! - Völker Europas, nehmt eure Länder den neoliberalen Marionetten, den Rückgrat- und Hirnlosen feigen Führern weg.

Tatsächlich führt der Westen unter dem nackten Kaiser bereits Krieg gegen Russland an mehreren Fronten: der blutige Ukraine-Coup und das Maidan-Massaker vom Februar 2014; die Bewaffnung und Ausrüstung der Kiewer Kriegsverbrecher, was zu wenigstens 5000 brutal getöteten Donbass-Bewohnern führte, die meisten davon Frauen und Kinder, und mehr als eine Million Flüchtlinge nach Russland; pausenlose anti-russische, anti-Putin-Propaganda, geführt von den zionistisch-anglo-sächsisch kontrollierten MSM; CIA entfachte false flag-Operationen, wie der Abschuss des malaysischen Flugzeugs MH17 durch Kiews Luftwaffe, wobei 298 Menschen ums Leben kamen; eine Salve von zahllosen ökonomischen Sanktionen, die allerdings Europa mehr schadeten als Russland; und einen Währungskrieg mit einem gedeichselten Fall des Rubels, in Verbindung eines "eingefädelten" Ölpreissturzes durch eine Konspiration mit den saudischen Clowns vermittels einer Öl- Überproduktion, ein Schlag nicht nur gegen Russland, sondern auch gegen andere Ökonomien, die sich nicht Washingtons Diktum beugen, wie Iran und Venezuela.

Außerdem gibt es die indirekte Attacke im Nahen Osten durch Schaffung und Bewaffnung des IS-Kalifats, um Syrien zu destabilisieren; und in einem Akt von scheinbaren Angriffen auf ISIS-Truppen heimlich Syrien bombardieren - ein enger Alliierter Russlands - für 'Regime-Wechsel', ein Ziel, das seit mindestens zehn Jahren auf der Agenda des US-Außenministeriums steht. Iran, ein weiterer Alliierter Russlands und Chinas, kann das nächste Land sein. So steht es im PNAC geschrieben. Der Schwanz des Zionisten-Pudels wedelt mit dem Imperium (Hauptautor des PNAC) gnadenlos.

Russland nimmt es mit Ruhe hin. Wladimir Putin ist ein ausgezeichneter Schachspieler, der den Westen bei jedem Zug ausmanövriert. Abgesehen von Russlands großen Devisen-Reserven - auf eine halbe Billion Dollar geschätzt - hat Frau Elvira Nabiullina, Präsidentin von Russlands Zentralbank, ein Devisen-Swap-Abkommen mit China getroffen, das ihre gemeinsamen Ökonomien, die 27 % vom BNP der Welt (85 Billionen US $ 2014) ausmachen, gegen die westlichen ökonomischen Aggressionen ausspielt.

Vor ein paar Tagen begann Russlands Zentralbank billige, entwertete Rubel billig zurückzukaufen mit seinen überschüssigen Devisen-Reserven. Die russische Währung gewann 10 % allein am 17. Dezember, dem letzten Tag des Handels vor dem Wochenende. Mit dem Fall des Rubels bekamen ausländische Teilhaber an russischen Unternehmen besonders in Europa und den USA Angst, bei einem Rubel-Kollaps Verluste zu machen. Sie stießen ihre Anteile ab - die Russland schnell aufkaufte und heimbrachte, wobei es nicht nur ausländische Anteile russischer Aktien wieder in russische Koffer brachte, sondern auch an den Dividenden dieser Aktien profitierte. Laut manchen Berichten (Spiegel Online) hat Russland allein mit diesem Schachzug 20 Mrd. Dollar gewonnen.

Es sieht ganz so aus, als ob der ökonomische und Propaganda-Krieg langsam von Russland gewonnen wird. An der politischen westlichen Front fängt es auch zu kriseln an. Ungarns Regierung, ein Mitglied der EU und der NATO, hat gerade eine Allianz mit Russland gegen Washington geschlossen. Die Türkei, einst ein Bewerber um Mitgliedschaft in der EU, hat von Europa genug und bewirbt sich stattdessen um Mitgliedschaft in der SCO (Shanghai Cooperation Organization). Die Türkei ist ein strategisches NATO-Schlüsselland. Werden andere folgen, da mehr und mehr die Nacktheit des Kaisers und seine furchtbare Bosheit erkennen?

Die Schleier fallen. Allmählich. Sogenannte Alliierte des Imperiums sind seit langem misstrauisch. Aus Angst vor 'Sanktionen' oder Schlimmerem, einer möglichen Übernahme durch die gnadenlose Tötungsmaschinerie, haben sie genickt und mitgemacht. Bislang. Aber, da sie die Implosion des Ungeheuers erleben, wagen sie es zunehmend, den Gaul zu wechseln.

Europa - hüte dich! Das Zentrum des nächsten Krieges könnte wieder Europa sein. Ein sterbendes Biest kennt keine Gnade. Es zerstört lieber das Universum und sich selbst, als Überlebende zu hinterlassen. - Es sei denn, seine giftigen und tödlichen Tentakel könnten paralysiert werden - für immer, durch ökonomische Isolation; durch Zerstörung seiner Währung, des Dollars; indem man es zu wertlosem Geld macht, irrelevant und obsolet. Für immer.

Europa - es ist noch nicht zu spät! Eure ökonomische Zukunft liegt in eurer Autonomie; in einer Koalition europäischer souveräner Staaten mit dem Osten - einer Allianz mit der vielversprechenden neuen ökonomischen Seidenstraße. Herr Xi Jinpings Angebot an Frau Merkel im vergangenen Frühling ist noch offen. Neoliberales Denken ist kurzfristiges Denken. Sofortiger Profit für sofortige Schulden.

Europa, übernimm die Führung. Mach dich frei von dem korrupten, von Schulden geplagten Dollar-Kasino-Projekt. Ein neues Rubel-Yuan basiertes Geldsystem ist im Aufbau. Der Korb kann sich bald vergrößern mit den Währungen weiterer BRICS-Länder - und, wer weiß, vielleicht auch mit dem Euro.

Unsere Kinder, Enkelkinder und ihre Kinder verdienen eine Zukunft des Friedens und der Harmonie und der Wohlfahrt.

Peter Koenig ist Ökonom und geopolitischer Analytiker. Er ist ein ehemaliger Mitarbeiter der Weltbank und arbeitete ausgiebig in der ganzen Welt in den Bereichen Umwelt und Wasser-Ressourcen. Er schreibt regelmäßig für Global Research, ICH, RT, The Voice of Russia, jetzt Ria Novosti, The Vineyard of The Saker Blog und andere Internet-Seiten. Er ist Autor von 'Implosion - An Economic Thriller about War, Environmental Destruction and Corporate Greed', ein Roman auf Basis von Fakten und 30 Jahren Erfahrung mit der Weltbank in der ganzen Welt.

Übersetzung: Einar Schlereth